Drei Fragen an

„Hohes Niveau bei der U20“

von Redaktion

Starbulls DNL-Trainer Thomas Schädler ist bei der U20-Weltmeisterschaft Division I in Courchevel (Frankreich) als Assistenztrainer von Christian Künast dabei. Nach der Auftaktniederlage gegen Kasachstan (2:3 nach Verlängerung) sprachen die OVB-Heimatzeitungen mit Schädler über die Bedeutung der Nationalmannschaft, die Ziele sowie die Unterschiede zur Arbeit im Club.

Welche Bedeutung hat es für Sie bei der U20 mit dabei sein zu können?

Es bedeutet mir sehr viel, dass ich bei der U20-Nationalmannschaft als Assistenztrainer von Christian Künast mit dabei sein darf. Bei der U20 wird das beste Eishockey im Nachwuchsbereich gespielt. Auch in der WM der Division I herrscht ein sehr hohes Niveau und einige Spieler wurden bereits von NHL-Clubs gedraftet und manche werden auch nach dem Turnier in den Fokus der NHL-Teams rücken.

Welche Ziele verfolgt ihr bei der U20-Nationalmannschaft?

Wir wollen immer besser werden und uns kontinuierlich steigern. Wir wollen uns von Tag zu Tag verbessern und in den entscheidenden Spielen unsere bestmögliche Leistung abrufen.

Welche Unterschiede bestehen zur Arbeit im Verein?

Die Unterschiede zur Vereinsarbeit sind richtig groß. Bei der Nationalmannschaft geht es ausschließlich um den sportlichen Erfolg, im Verein steht die Ausbildung der Spieler im Vordergrund. Die sportliche Arbeit macht im Club zum Teil nur die Hälfte der Arbeit aus. Der Rest verteilt sich auf administrative Aufgaben, Büroarbeit und die Organisation. Beim Nationalteam kann man sich aufs Eishockey konzentrieren. Auch im Verein ist die Betreuung durch Physiotherapeuten und Ärzte recht gut, diese sind allerdings nicht dauerhaft vor Ort. Bei der Nationalmannschaft trifft man auf ein hochprofessionelles Team aus mehreren Trainern, Betreuern, Physiotherapeuten und Ärzten.

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