Perfekte Rennen in Hochfügen

von Redaktion

Zum Saisonstart veranstaltete der SC Rosenheim in Hochfügen zusammen mit dem Bayerischen Skiverband und Snowboard Germany je zwei zum FIS-Europacup zählende Parallel-Riesenslaloms für Damen und Herren.

Die so hochkarätig wie selten zuvor besetzten Samstagrennen wurden zudem auch noch als deutsche Meisterschaften 2018 gewertet, wobei die heimischen Aktiven gleich mehrere Podestplätze erzielen konnten.

Form getestet

Kurz vor den ersten Weltcuprennen im Snowboard-Race nutzten auch einige der weltbesten Athleten die Gelegenheit, um die Form für die kommende Olympiasaison zu testen. Angefangen von Weltcupsiegern bis hin zu Medaillengewinnern bei WM und Olympia reichte die Bandbreite der teilnehmenden Top-Athleten. Besonders im Blickfeld stand der Doppelolympiasieger von Sotschi 2014, Vic Wild aus Russland. Bei eisigen Temperaturen, perfekter Piste und reibungsloser Organisation gab es in den einzelnen Heats, angefangen von der Qualifikation bis hin zu den Finalläufen heiße Kopf-an-Kopf-Duelle, wobei oft nur wenige Hundertstel über Aufstieg oder Ausscheiden entschieden haben.

Schweizerin siegte vor einer Russin

Bei den Damen gewann die Schweizerin Ladina Jenny vor der Russin Ekatarina Tudegesheva und Selina Joerg vom SC Sonthofen. Carolin Langenhorst vom WSV Bischofswiesen, Anke Woehrer vom SC Prien/BPOL Bad Endorf und Melanie Hochreiter vom WSV Bischofswiesen erreichten die Plätze fünf, sechs und 16. Damit wurde Joerg auch deutsche Meisterin vor Langenhorst und Woehrer. Das Rennen der Herren entschied der Koreaner Sang-ho Lee für sich, gefolgt von Sylvain Dufour aus Frankreich und Maurizio Bormolini aus Italien. Bester Deutscher war Patrick Bussler vom FC Aschheim auf Platz sechs. Doppelolympiasieger Vic Wild wurde Achter, einen Rang vor Stefan Baumeister vom SC Aising-Pang. Die nächstplatzierten Deutschen waren Christian Hupfauer, ebenfalls SC Aising-Pang, und Alexander Bergmann vom WSV Bischofswiesen auf den Plätzen 15 und 18. Deutscher Meister wurde Patrick Bussler vor Baumeister und Hupfauer.

Die Rennen am zweiten Tag fanden ohne einige der Allerbesten statt, die sich schon auf den Weg nach Italien zum Weltcupauftakt gemacht hatten. Bei den Damen musste sich Ladina Jenny im Finale knapp der Österreicherin Sabine Schoeffmann geschlagen geben. Dritte wurde Emi Sato aus Japan. Melanie Hochreiter verbesserte sich auf Rang acht, während Anke Woehrer als 16. ins Ziel kam. Das Rennen der Herren gewann Michael Nowaczyk aus Polen vor dem Österreicher Alexander Payer und Sangkyum Kim aus Korea. Alexander Bergmann und Christian Hupfauer landeten auf den Plätzen 15 und 26. sc

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