Rastbüchl – „Das war schon sensationell“ – so beschreibt Lorenz Wegscheider, Trainer des nordischen Skinachwuchses aus der Region III, die Leistungen seiner Schützlinge beim DSV-Schülercup der Skispringer und Kombinierer in Rastbüchl. In der S14 gab es unter anderem einen Sieg durch Lucas Heumann, in der S15 schaffte es Simon Steinbeißer (SC Ruhpolding) im Probedurchgang auf eine Weite von 86 Meter – und das bei einem Konstruktionspunkt der Schanze von nur 78 Metern!
Dennoch reichte es für Steinbeißer im Wettkampf nicht zum Sieg: Besser war in beiden Wettbewerben noch Sebastian Schwarz vom WSV Reit im Winkl. Schwarz erhielt im ersten Springen von den Wertungsrichtern nämlich die höheren Wertungsnoten. So kam er mit Sprüngen von zweimal 77,5 Metern mit insgesamt 241,4 Punkten knapp zum Sieg vor Steinbeißer. Dieser brachte es auf 79 und 77 Meter. In der Gesamtnote lag Steinbeißer mit 237,1 Zählern knapp hinten. Aus heimischer Sicht folgte als Sechster Emanuel Schmid vom WSV Oberaudorf, Philip Fries (SC Ruhpolding) wurde Zwölfter. Im zweiten Springen lag wiederum Schwarz vor Steinbeißer. Schmid landete auf dem siebten Platz, Rang 18 gab es für Fries. In der S14 setzte sich Lucas Heumann durch. Im zweiten Springen wurde Heumann Zweiter.
In der Nordischen Kombination musste sich Schwarz nur um 32,0 Sekunden gegenüber Hannes Gehring (SV Biberau) geschlagen geben. Mit fünftbester Laufzeit verbesserte sich Fries auf den neunten Gesamtplatz. In der zweiten Kombination wurde Schwarz Dritter.who