Leichtathletik

Läufer-Traum auf Jamaika erfüllt

von Redaktion

Mit Spitzenplätzen kehrten das Läufer-Ehepaar Josefine und Reinmund Hobmaier vom PTSV Rosenheim vom internationalen Reggae-Marathon aus Negril/Jamaika zurück.


Negril
– Leichtathletik wird auf Jamaika groß geschrieben und hat bezüglich seiner Sprinter internationale Größe. Ein Langstreckenlauf auf Jamaika – von diesem Erlebnis hatten Josefine und Reinmund Hobmaier schon immer geträumt. Diesen Lebenstraum erfüllten sie sich nun auch aktiv.

Dass Langstreckenlauf in der Karibik nicht ganz einfach ist, sollten die beiden Priener bald am eigenen Leib spüren. In den frühen Morgenstunden erfolgte um 5.15 Uhr der Start zum Reggae-Marathon in Negril an der Westküste Jamaikas mit knapp 2000 Teilnehmern. Die beiden PTSV-Läufer entscheiden sich für den 21,1 Kilometer langen Halbmarathon und das Jamaika-Flair kam mit einigen Reggae-Bands entlang der Strecke auf. Die Schwierigkeiten dieser Distanz bemerkten die erfahrenen Läufer schon bald: Noch am Start war es dunkel und erst nach knapp zehn Kilometern wurde es hell. Knapp 24 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 84 Prozent machten das Laufen dann allerdings schwer. „Schon nach wenigen Metern hatte man das Gefühl, zu wenig Luft zu bekommen“, verriet Josefine Hobmaier und „jede Verpflegungsstelle war deshalb von Anfang an notwendig“. Zudem musste das Ehepaar betont locker anfangen, denn auch der Biorhythmus war zu diesen frühen Zeiten noch nicht auf einem hohen Level. Dennoch meisterten beide Läufer die Strecke gut. Der 55-jährige Reinmund Hobmaier überraschte sogar mit dem dritten Gesamtplatz mit 1.22:29 Stunden: Damit gewann er gleich zwei Trophäen, zumal er auch in der Masters-Wertung aller Altersklassen-Läufer Ü34 den zweiten Rang verbuchte. Die 52-jährige Josefine Hobmaier bewährte sich mit dem fünften Gesamtplatz bei den Frauen mit 1.48:45 Stunden. Damit belegte sie in der Masters-Klasse den vierten Platz. „Das Beste war jedoch die Zielverpflegung“, erzählte Reinmund Hobmaier. „Was bei uns ein alkoholfreies Bier ist, sind dort tausende Kokosnüsse, denn Kokosnusswasser ist vollkommen isotonisch und somit bestens geeignet zur Regeneration.“

Und noch ein Rosenheimer PTSV-Läufer war bei diesem Laufereignis ganz weit vorne dabei: Klaus Rusch erzielte auf der Zehn-Kilometer-Distanz beachtliche 52:22 Minuten. Damit sicherte er sich den zweiten Rang bei den Senioren M60.stl

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