Endlich, nach rund neun Monaten Verletzungspause und erstmals in dieser Oberligasaison, konnte Abwehrroutinier Micky Rohner gestern sein erstes Spiel bestreiten. Mit einem zweistelligen Heimsieg ein Einstand nach Maß, seine Erleichterung war ihm beim Interview direkt ins Gesicht geschrieben.
Wie war es für Sie in den letzten Monaten?
Es war eine sehr, sehr harte Zeit, aber sie ist jetzt vorbei. Zuschauen ist das Nervigste was es gibt, weil man nicht mithelfen kann. Ich habe schließlich ein Verantwortungsgefühl gegenüber den Jungs und dem Verein. Jetzt wird nur nach vorne geschaut die Jungs haben mich super aufgenommen, ich komme gerne in die Kabine, wo eine Superstimmung herrscht.
Heute ein souveräner zweistelliger Sieg, an was ist es gelegen, waren die anderen so schlecht oder ihr so gut?
Was bringen die besten zwei Topscorer der Liga, wenn du nur Sechster oder Siebter bist, wir dagegen sind sehr breit aufgestellt und bei uns können nicht nur zwei oder drei ein Tor schießen, sondern viele.
Weihnachten steht vor der Tür, was gibt es an Heiligabend für ein Festessen und greifen Sie selber auch mal zum Kochlöffel?
Ich koche selber gerne, aber diesmal fahren wir zu meiner Mutter, wo es die gewünschte Ente gibt. Interview Franz Ruprecht