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Rosenheim – Und es dürfte eine spannende und deshalb auch hochinteressante Zwischenrunde werden, denn alle Favoriten sind noch mit dabei. An den drei Vorrundenspieltagen hat sich keines der hoch eingeschätzten Teams eine Blöße gegeben und so darf man mehr als gespannt sein, wer denn nun in der zweiten Runde die Segel streichen muss und wer an die Fleischtöpfe herandarf. Für die sechs Teilnehmer des Finalturniers, das am Freitag, 12. Januar, ausgetragen wird, geht es nämlich nicht nur um den großen Wanderpokal, sondern auch um stattliche Geldpreise.
Der Modus für die Zwischenrunde ist altbewährt. Die 18 qualifizierten Teams wurden in drei Zwischenrundengruppen gelost. Dabei sind recht ausgeglichene Turniere zusammengekommen. Jede der drei Zwischenrunden besteht aus zwei Untergruppen zu je drei Mannschaften. Gespielt wird in den Dreiergruppen nach dem Modus „Jeder gegen jeden“, der Letzte dieser Gruppe scheidet vorzeitig aus. Die verbliebenen vier Teams ermitteln in Überkreuzspielen und in einer eigenen Tabelle die zwei Mannschaften, die letztlich den Sprung ins Finalturnier schaffen, wobei das Resultat der Direktduelle aus den Untergruppen mit übernommen wird. Einfach gesagt: Aus sechs mach zwei – und das dreimal!
Den Anfang macht am Sonntag die Zwischenrunde 1 mit dem Spiel zwischen dem SV Söchtenau-Krottenmühl und dem SV Bruckmühl um 10 Uhr. Der Kreisklassen-Neuling und das Spitzenteam der Kreisliga treffen in ihrer Untergruppe A zudem noch auf den Bezirksligisten SV-DJK Kolbermoor. Söchtenau blieb in seiner Vorrundengruppe siegreich, ist aber Außenseiter. Bruckmühl und Kolbermoor trafen in der Vorrunde bereits aufeinander, hier siegte der SVB. In der Untergruppe B stehen sich der Kreisligist TuS Raubling, Landesligist SB/DJK Rosenheim und der TSV Bernau aus der Kreisklasse gegenüber. Der SBR ist nach dem guten Auftritt in der Vorrunde sicherlich favorisiert, Raubling kam bislang ungeschlagen durch und Bernau ließ zwei Kreisklassen-Kollegen hinter sich.
Die beiden Finalisten aus dem Vorjahr sind in der Zwischenrunde 2 zu finden, die ab 13.30 Uhr mit ihren Spielen beginnt. Allerdings befinden sich der TSV Emmering und Titelverteidiger TSV 1860 Rosenheim in unterschiedlichen Untergruppen, sodass ein neuerliches Aufeinandertreffen noch nicht hundertprozentig gesichert ist. Kreisklassist Emmering muss sich mit den beiden starken Kreisligisten TuS Prien und SV Westerndorf auseinandersetzen, Regionalligist TSV 1860 Rosenheim ist hingegen in seiner Gruppe B mit den beiden A-Klassisten ASV Happing und TSV Brannenburg klar favorisiert. Die Konstellation mit den drei Teams in der Untergruppe A birgt jedoch größtes Spannungspotenzial.
Ausgeglichen besetzt ist die Zwischenrunde 3, die ab 16.30 Uhr startet und mit zwei Kreisligisten als klassenhöchste Teams aufwarten kann. Der TSV Bad Endorf trifft in der Untergruppe A auf die Kreisklassisten SV Pang und SV Nußdorf/Inn. Der SV Ostermünchen bekommt es in der Untergruppe B mit dem TSV Breitbrunn-Gstadt aus der Kreisklasse sowie dem FC Dardania Bad Aibling aus der B-Klasse zu tun. Nach dem gelungenen Auftritt in der Vorrunde ist Dardania sicherlich kein krasser Außenseiter, sondern eher ein gefährlicher Stolperstein. Breitbrunn-Gstadt gewann alle seine Vorrundenspiele und auch Nußdorf blieb zum Auftakt ungeschlagen. Restlos überzeugt hatte der SV Pang, dem es am ehesten zuzutrauen ist, den beiden Kreisligisten ein Schnippchen zu schlagen.tn