Hallenfussball-Sparkassenpokal

Der Höhepunkt in der Hallensaison

von Redaktion

Man vergesse alle offiziellen Bewerbe und Meisterschaften, die es in diesem Winter im Hallenfußball gegeben hat – der Sparkassenpokal stellt einmal mehr alles andere deutlich in den Schatten. Das traditionsreiche Turnier bietet heute Abend ab 18 Uhr mit der Finalrunde in der Rosenheimer Gabor-Halle den absoluten Höhepunkt.

Rosenheim – An Beliebtheit ist der Sparkassenpokal, der mittlerweile seit einigen Jahren zum größten privat organisierten Hallenfußballturnier in Oberbayern zählt, nicht zu übertreffen. Das zeigt nicht nur die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften, die heuer 35 betrug, sondern vor allem das Zuschauerinteresse. Rund 250 bis 450 Besucher an den Vorrundentagen, knapp 800 Fans bei der Zwischenrunde – und für heute Abend ist ganzt bestimmt noch eine Steigerung angesagt: Eine vierstellige Besucherzahl wird in der Gabor-Halle dem Endturnier der sechs verbliebenen Mannschaften beiwohnen.

In dieser Finalrunde geht es um den großen Wanderpokal der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und um stattliche Geldpreise. Und es geht sicherlich auch darum, dem großen Favoriten ein Bein zu stellen. Denn eines ist klar: Titelverteidiger TSV 1860 Rosenheim ist der große Gejagte. Die Sechziger haben im bisherigen Turnierverlauf eine blütenweiße Weste. In der Gruppe B trifft der Regionalligist auf die beiden Kreisligisten SV Ostermünchen und TuS Prien. Es keimt insofern auch Spannung auf, da der SV Ostermünchen zumindest dem TSV 1860 bei der Futsalmeisterschaft der Gruppe Chiem Paroli bieten und den Favoriten im Endspiel im Strafstoß-Entscheid auch zu Fall bringen konnte. Gibt‘s heute eine Wiederholung?

In der Gruppe A steht Landesligist SB/DJK Rosenheim, der sich zunächst dem Kreisligisten SV Bruckmühl und dem TSV Breitbrunn-Gstadt erwehren muss. Der Kreisklassist vom Chiemsee ist der große Außenseiter bei diesem Finalturnier und steht erstmals in diesem Wettbewerb in der Endrunde. Kann Breitbrunn-Gstadt heute für die nächste Überraschung sorgen?

Beantwortet werden diese Fragen ab 18 Uhr, wenn das erste Gruppenspiel angepfiffen wird. In den beiden Dreiergruppen wird zunächst nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Die beiden Gruppendritten haben dann mit der Titelvergabe nichts mehr am Hut und spielen den fünften Rang aus. Die verbliebenen vier Teams ermitteln in den Halbfinals in Überkreuzspielen die beiden Finalisten.

Gruppe A

TSV Breitbrunn-Gstadt: Die Mannen vom Chiemsee haben bislang überzeugt, auch wenn es oft recht eng herging. Vier seiner sechs Spiele holte der Kreisklassist mit jeweils einem Tor Unterschied. Beim Finalturnier ist man ein positiver Außenseiter. Sparkassenpokal 2018: Sieben Spiele, sechs Siege, eine Niederlage, 19:10 Tore. Bilanz gegen Endrundenteilnehmer: SV Ostermünchen 3:2 (Zwischenrunde).

SB/DJK Rosenheim: Nach mehreren Jahren hat der Zweite in der „ewigen Sparkassenpokal-Bilanz“ wieder den Einzug ins Endturnier geschafft. Dabei präsentierte sich der Landesligist bisweilen auch recht torhungrig. Der Halbfinaleinzug sollte das Mindestziel sein. Sparkassenpokal 2018: Acht Spiele, sechs Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage, 30:10 Tore. Bilanz gegen Endrundenteilnehmer: TSV 1860 Rosenheim 2:3 (Vorrunde), SV Bruckmühl 6:0 (Zwischenrunde).

SV Bruckmühl: Noch mit Luft nach oben präsentierte sich der Kreisligist in den beiden bisherigen Runden. Dass man aber dennoch im Endturnier steht, beweist, dass bei den Mannen aus dem Mangfalltal großes Potenzial dahintersteckt. Dem SVB ist einiges zuzutrauen. Sparkassenpokal 2018: Neun Spiele, sieben Siege, zwei Niederlagen, 28:16 Tore. Bilanz gegen Endrundenteilnehmer: SB/DJK Rosenheim 0:6 (Zwischenrunde).

Gruppe B

TSV 1860 Rosenheim: Rekordsieger, Titelverteidiger, klassenhöchste Mannschaft, torhungrigstes Team – bei den Sechzigern gehen aktuell die Superlative aus. Der Regionalligist ist der haushohe Favorit und wer den Pokal möchte, der muss die Rosenheimer schlagen – und das ist heuer bislang noch keinem im Sparkassenpokal gelungen… Sparkassenpokal 2018: Acht Spiele, acht Siege, 42:11 Tore. Bilanz gegen Endrundenteilnehmer: SB/DJK Rosenheim 3:2 (Vorrunde), TuS Prien 7:1 (Zwischenrunde).

SV Ostermünchen: Der amtierende Futsalmeister der Gruppe Chiem durfte sich in der Sparkassenpokal-Historie auch schon als Sieger eintragen lassen.

Der Kreisligist hat im bisherigen Turnierverlauf noch nicht gegen die „Großen“ gespielt und ist damit so etwas wie eine Wundertüte. Sparkassenpokal 2018: Sieben Spiele, fünf Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage, 19:8 Tore. Bilanz gegen Endrundenteilnehmer: TSV Breitbrunn-Gstadt 2:3 (Zwischenrunde).

TuS Prien: In den vergangenen Jahren haben sich die Mannen vom Chiemsee des Öfteren bereits für das Endturnier qualifiziert. Der Spitzenreiter der Kreisliga hat aber im bisherigen Turnierverlauf die meisten Niederlagen der sechs verbliebenen Mannschaften hinnehmen müssen. Sparkassenpokal 2018: Sieben Spiele, vier Siege, drei Niederlagen, 19:16 Tore. Bilanz gegen Endrundenteilnehmer: TSV 1860 Rosenheim 1:7 (Zwischenrunde).

Der Spielplan für heute, Freitag

Gruppenspiele: 18 Uhr: TSV Breitbrunn-Gstadt – SB/DJK Rosenheim, 18.17 Uhr: TSV 1860 Rosenheim – SV Ostermünchen, 18.34 Uhr: SV Bruckmühl – TSV Breitbrunn-Gstadt, 18.51 Uhr: TuS Prien – TSV 1860 Rosenheim, 19.08 Uhr: SB/DJK Rosenheim – SV Bruckmühl, 19.25 Uhr: SV Ostermünchen – TuS Prien.

Spiel um Platz 5: 19.42 Uhr: Dritter Gruppe A – Dritter Gruppe B.

Halbfinale: 19.59 Uhr: Erster Gruppe A – Zweiter Gruppe B, 20.16 Uhr: Erster Gruppe B – Zweiter Gruppe A.

Spiel um Platz 3: 20.33 Uhr: Verlierer Halbfinale 1 – Verlierer Halbfinale 2.

Endspiel: 20.50 Uhr: Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2.tn

Artikel 5 von 11