Ruhpolding – Der Landshuter, der sich als großer Biathlon-Fan outete, war auf Einladung des Weltcup-OK vor Ort und verfolgte den Einzelbewerb der Damen, aber auch das Drumherum mit großem Interesse. Besonders groß war die Freude des „Langen“, dessen Besuch der Priener Sportmanager Bernie Huber arrangiert hatte, beim Wiedersehen mit der Ruhpoldinger Biathlon-Legende Fritz Fischer. Der Sportredaktion stand Kühnhackl für ein Gespräch bereit.
Wie intensiv verfolgen Sie den Biathlonsport?
Ich bin schon ein großer Fan. Es interessiert mich sehr, weil ich aus den früheren Zeiten mit dem Fischer Fritz schon einen intensiven Bezug dazu habe. Dazu sind wir ja in dieser Sportart auch sehr erfolgreich.
Haben Sie Favoriten unter den Sportlern?
Natürlich in erster Linie diejenigen, die die deutsche Fahne hochhalten. Momentan haben wir ja bei Damen und Herren Athleten, die immer wieder mal vorne landen können.
Was fasziniert Sie am Biathlon?
Natürlich die Kombination aus Laufen und Schießen, aber auch der Druck, den die Sportler bewältigen müssen, wenn sie am Schießstand stehen. Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn man sich da so fokussieren kann. Und es ist auch das Niveau unglaublich hoch: Da kann nicht nur einer gewinnen, sondern da haben 30 Sportler reelle Siegchancen. Und sich dann da mit all den kleinen Facetten des Sports durchzusetzen, das ist unglaublich.
Was sagen Sie zur Atmosphäre hier in Ruhpolding?
Ich sehe, wie das hier abläuft. Man sieht wirklich ganz, ganz wenige Veranstaltungen, wo alles hundertprozentig passt – und das ist hier der Fall.Interview: Neumeier