Mit dem Team aus Niedersachsen kommt der Tabellenvorletzte der 1. Bundesliga an den Inn, der aber mit dem Start in dieses Kalenderjahr durchaus zufrieden sein kann. Im DBBL-Pokal schlug man etwas überraschend den BC Marburg und zog damit ins Top 4 ein. Mit dem 81:63 gegen Halle konnte nicht nur der dritte Sieg der Saison geholt, sondern auch der wichtige direkte Vergleich gegen einen unmittelbaren Kontrahenten im Abstiegskampf gewonnen werden. Gegen Vizemeister Keltern hat dann vor Wochenfrist niemand erwartet, dass Göttingen punkten würde, doch die Mannschaft von Trainer Giannis Koukos hat sich beim 60:73 wacker geschlagen. Mit weniger als 60 erzielten Punkten im Schnitt verfügt der Aufsteiger über den schlechtesten Angriff der Liga. Gegen Wasserburg, das im Vergleich dazu fast 84 Zähler pro Partie erzielt, gelangen im Hinspiel im Oktober nur 43, den Gästen aus Oberbayern 76 Punkte. „Das ist aber nicht dasselbe Team, das am Sonntag zu Gast sein wird“, so Head-Coach Nikolay Gospodinov vom Tabellenführer.
Mit Katarina Flasarova und Francisca Donders wurden im Dezember zusätzliche Offensivstärke und Erfahrung verpflichtet. Topscorerinnen sind aber Marissa Janning (durchschnittlich 12,8 Punkte), Alissa Pierce (11,6) und Verdine Warner (11,4), die zudem noch 10,4 Rebounds pro Spiel holt und damit auf Rang zwei der DBBL in dieser Kategorie liegt. „Wir müssen dem Gegner Respekt entgegenbringen, aber natürlich ohne Angst auftreten“, so Gospodinov, der wahrscheinlich neben Becca Tobin und der langzeitverletzten Laura Hebecker auch noch auf Annika Holopainen wird verzichten müssen, die weiter an einer Fußverletzung laboriert. Der Wasserburger Trainer hofft aber dennoch auf eine Bestätigung der guten Leistungen der letzten beiden Spiele, die jeweils deutlich gewonnen werden konnten.
Für Unterhaltung in der Halbzeitpause sorgt die Faschingsgarde Carambas aus Haag. soa