Eisspeedway

„Ich komme immer besser in Fahrt“

von Redaktion

Eine starke Vorstellung zeigte der Ruhpoldinger Eisspeedway-Pilot Stefan Pletschacher beim internationalen Rennen in Weißenbach (Österreich): Hinter dem souveränen Gesamtsieger Franz Zorn holte sich der 39-Jährige den zweiten Platz nach den Vorläufen.


Weißenbach
Allerdings trat Pletschacher zum Finallauf nicht mehr an und wurde somit „nur“ als Vierter gewertet. Der Grund: „Im zweiten Lauf hatte Iwema wohl einen Reifenplatzer und hat mich dann bei seinem Sturz mit abgeschossen. Wir konnten zwar das Motorrad für den Wiederholungslauf schnell richten, aber letztlich war die Maschine doch nicht ganz in Ordnung. Das war mir für den Finallauf zu heikel.“

Zudem war er aus Erfahrung vorsichtig geworden: Im Vorjahr hatte Pletschacher – bei einem Testrennen in Steingaden – das Finale erreicht und sich in diesem Zusatzrennen dann derart verletzt, dass er die komplette Saison verpasste.

Heuer ist er wieder fit. „Ich komme immer besser in Fahrt“, freut sich der 39-Jährige. „Es lief gut. Das Eis war recht weich, aber wir haben eine gute Abstimmung von Motor und Fahrwerk gefunden.“

So waren im Endlauf nur Franz Zorn, Hans Weber (Schliersee) und Jasper Iwema (Niederlande) am Start. Auch hier ließ der ehemalige Vize-Weltmeister den Konkurrenten keine Chance und setzte sich vor Weber und dem Niederländer durch. Dem Edlinger Max Niedermaier (10 Punkte) fehlten als Sechstem hinter Charly Ebner (Österreich/11) nur zwei Zähler zum A-Finale. Rang zwölf und 13 gab es für die beiden Nachwuchspiloten Luca Bauer (Reit im Winkl) und Franz Mayerbüchler (Inzell).

Stefan Pletschacher ist derzeit als zweiter Ersatzpilot für die WM nominiert. Das heißt, erst wenn zwei Piloten für einen oder mehrere GP ausfallen, käme er im Hauptfeld zum Einsatz. Bei den deutschen GP-Rennen (Berlin und Inzell) will er sich um die Veranstalter-Wildcard bewerben.

Zuvor aber will der Ruhpoldinger nun am Wochenende 3./4. Februar in Gävle und Halstavik (Schweden) antreten. Dort fährt er für den SMK Gävle in der schwedischen Liga, „denn Rennpraxis ist einfach wichtig“. Außerdem hofft er auf einen Startplatz bei der Europameisterschaft (24./25. Februar). Hier stehen dem DMSB zwei Startplätze zur Verfügung. Wer diese erhält, ist noch offen. Fix ist auch Pletschachers Start bei der deutschen Meisterschaft (Donnerstag, 1. März) in Berlin.who

Artikel 9 von 11