1. Basketball-Bundesliga der Damen

Niederlage im Spitzenspiel

von Redaktion

Enttäuscht verließen die zahlreichen Wasserburger Basketball-Fans gestern Abend die Badria-Halle: Ihre TSV-Damen haben gegen die bis dahin punktgleichen Rutronik Stars Keltern in einem hitzig und bissig geführten Spiel mit 61:73 (32:39) verloren.

Geschenke gab es am Mittwochabend genügend: Am Meggle Sponsoren-Tag erhielten alle Zuschauer Butter vom Hauptsponsor und Alfons Döser, langjähriger Gönner und Fan der Basketball-Damen, freute sich über Rosen der Spielerinnen zu seinem 80. Geburtstag vor zwei Tagen. Doch die zwei Punkte und die DBBL-Tabellenführung blieben nicht in Wasserburg. Mit der ersten Heimniederlage der Bundesliga-Saison liegt der TSV nach dieser vorgezogenen Partie des 16. Spieltags zwei Zähler hinter den Gästen aus Baden-Württemberg auf Rang zwei.

Diese waren besser ins Spiel gekommen und führten in der dritten Minute mit 7:2. Die Innstädterinnen schlugen aber zurück und führten bald 13:7. Der nächste Lauf gehörte dann wieder dem Vizemeister der letzten Saison und so stand es zu Beginn des zweiten Viertels 13:19. Es entwickelte sich nun eine ausgeglichene Begegnung, in der zwar Keltern immer leicht in Front lag, Wasserburg aber immer bis auf wenige Zähler dran war. So auch kurz vor dem Seitenwechsel (32:33). Doch dann folgte ein halbzeitübergreifender gegnerischer 10:0-Lauf.

Noch einmal kämpften sich die Gastgeberinnen bis auf vier Punkte heran (39:43), die starken Rutronik Stars um Topscorerin Amber Orrange, die 26 Punkte erzielte und von den Wasserburgerinnen nie kontrolliert werden konnte, zogen aber erneut davon. Zwischenzeitlich betrug der Rückstand des TSV sogar 17 Punkte. Die letzten Minuten gelang lediglich noch Ergebniskosmetik und so ging beim 61:73 auch der direkte Vergleich verloren – das Spiel in Keltern hatte man Mitte Oktober 76:67 gewonnen.

„Nur sieben Assists, das ist zu wenig“, haderte Head-Coach Nikolay Gospodinov vor allem mit dem schlechten Zusammenspiel seiner Mannschaft: „Außerdem haben wir zwischenzeitlich nicht genug Einsatz gezeigt. Ein Basketballspiel dauert nun mal 40 Minuten.“ Jetzt gilt es für die Wasserburgerinnen sich in den neun Tagen bis zur nächsten Partie zu regenerieren, um in Herne wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden.

Für Wasserburg spielten: Haiden Palmer (1 Punkt), Milica Deura (4 Punkte), Santa Okockyte (4 Punkte), Petra Zaplatova (5 Punkte, 4 Rebounds), Sophie Perner, Annika Holopainen (4 Punkte), Janae Smith (17 Punkte, 5 Rebounds), Monique Reid (23 Punkte, 7 Rebounds) und Margaux Galliou-Loko (3 Punkte, 4 Rebounds). soa

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