Neben den Kontingentspielern Kyle Gibbons und Curtis Leinweber spielen noch Andrew Schembri, Ales Jirik, Milos Vavrusa, Sergej und Alexander Janzen, Dmitrij Litesov sowie Santeri Ovaska für Deggendorf. Da steht nicht nur Masse, sondern auch viel Klasse im Kader des DSC, der noch einmal verstärkt wurde. René Röthke wechselt von den Straubing Tigers nach Deggendorf und soll mit seiner Erfahrung dem Team weiterhelfen. Wenn alle Formalitäten rechtzeitig geklärt werden, stürmt Röthke bereits heute Abend gegen die Starbulls im DSC-Trikot. Der Vollblutprofi (729 DEL-Spiele, 102 Tore, 137 Assists), der die letzten neun Jahre für Straubing aufgelaufen war, soll in Deggendorf eine Führungsrolle übernehmen. Ausfallen wird dagegen mit Andrew Schembri ein Leistungsträger, der nach einer kleinen OP ein bis zwei Wochen fehlen wird.
Debüt von Neuzugang Chase Witala
Auf der anderen Seite müssen auch die Starbulls auf einen absoluten Leistungsträger verzichten: Kapitän Tobias Draxinger fällt mit einer Oberarmverletzung zwei Wochen aus. Der Verteidiger ist mit 17 Toren torgefährlichster Rosenheimer Spieler und rangiert mit 30 Punkten an vierter Stelle der internen Scorerliste. „Sein Ausfall tut weh, aber wir wollen hier nichts riskieren“, erklärte Manuel Kofler, der sich auf das Debüt von Chase Witala freut.
Der 22-jährige Kanadier zeigte in den Trainingseinheiten, dass er die erwartete Verstärkung sein kann und trotzdem muss man ihm eine gewisse Eingewöhnungszeit gewähren. Im Training spielte er mit verschiedenen Sturmpartnern und Trainer Manuel Kofler hat sich noch nicht entschieden, wer zusammen mit Witala stürmt. In Deggendorf wird er auf alle Fälle gleich einmal merken wie stark das Oberliga-Eishockey in Deutschland ist. Witala wird dabei gleich auf den Liga-Topscorer Kyle Gibbons treffen, der mit 30 Toren und 36 Punkten in 32 Spielen die Ligawertung anführt.
Nach zuletzt zwei Derbysiegen in Folge gehen die Deggendorfer mit viel Selbstvertrauen in die Partie und wollen dem aktuellen Tabellenführer mehr als nur ein Bein stellen. Beide Mannschaften trennt aktuell nur ein mageres Pünktchen, sodass der Deggendorfer SC mit einem Sieg an die Tabellenspitze stürmen könnte.
„Genau die wollen wir verteidigen“, sagt Kofler, auf dessen Team am Sonntag, 17 Uhr eine weitere schwere Aufgabe wartet. Regenburg steht zwar aktuell nur auf Platz sieben der Meisterrunde, wurde aber vor der Saison weitaus höher eingeschätzt und hat sein Potenzial bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. bz