Skicross

Kein Druck bei Eckert: „Genuss statt Belastung“

von Redaktion

Samerberger greift nach einer Medaille

Der DSV-Skicrosser Paul Eckert (WSV Samerberg) hat beim letzten Weltcuprennen im kanadischen Nakiska den ersten Weltcupsieg seiner Karriere eingefahren und mit ihm auch erstmals viel Aufmerksamkeit. „Ich habe mich tierisch über die ganzen Glückwünsche gefreut. Es war eher Genuss als Belastung und der Medienrummel war gar nicht so wild. Ich habe zwar schon gemerkt, dass das Interesse an mir gestiegen ist, aber ich denke nicht nur wegen meines Weltcup-Sieges, sondern auch, weil unsere bisherigen Top-Fahrer Heidi Zacher und Daniel Bohnacker beide verletzt diesmal nicht bei Olympia dabei sind“, so der bescheidene Inngauer. Sein Ziel bei den Olympischen Spielen ist „natürlich eine Medaille. Aber das Fahrerfeld ist so dicht zusammen und alle sind so gut, dass auch alles passieren kann. Daher einfach fahren und das Beste geben.“ Im Gepäck wird Paul Eckert auch zwei spezielle Maskottchen haben: „Das Glücksschwein von meiner Freundin und der Schutzengel von meiner Mama, beides kleine Stofffiguren, die ich ich immer dabeihabe.“

Eigentlich war für Tim Hronek (22) vom SV Unterwössen das Thema Olympia im Dezember erledigt. Da hat er sich bei einem Sturz die Mittelhand gebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er erst die halbe Qualifikation für die Spiele in der Tasche. Doch ein „Hronek“ gibt so schnell nicht auf. Mit einer Spezialschiene ging er wenig später wieder an den Start und holte sich das Olympia-Ticket. „Seit Kindesbeinen träume ich davon. Es ist das größte Sportereignis der Welt, ich bin happy“, freute er sich nach seiner Qualifikation. Seine Erwartungen hat er zurückgeschraubt. Schließlich hat er die Vorbereitung im Sommer nicht voll durchziehen können. „Ich lass alles auf mich zukommen. An einem guten Tag ist alles möglich.“rap/shu

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