Eishockey

Aus dem Rosenheimer Nachwuchs aufs Olympia-Eis

von Redaktion

Eigentlich sind Patrick Hager und Sinan Akdag, die beiden ehemaligen Nachwuchsspieler der Starbulls Rosenheim, eine feste Institution im deutschen Nationalteam. Dennoch rückte einer erst als Spätstarter ins deutsche Team.

129 Länderspiele hat Patrick Hager (29) schon auf dem Buckel. Der Stürmer, der seine ersten Olympischen Spiele erlebt, gehört zu den Spielern, die man lieber gerne im eigenen Team hat – hart arbeitend, um keinen Check verlegen und äußerst unangenehm für den Gegenspieler. Hager ist in Stuttgart geboren, weil Papa Anton dort zu der Zeit als Eishockeyprofi aktiv war. Seine ersten Schritte auf dem Eis hat er dann aber schon in Rosenheim unternommen. 66 Oberligaspiele bestritt der Angreifer für die Starbulls, ehe er dann ins deutsche Oberhaus wechselte. Nach Krefeld, Ingolstadt und Köln ist er nun wieder näher an seine Heimatstadt herangerückt und spielt für den EHC Red Bull München. Welche wichtige Rolle Hager im Team von Bundestrainer Marco Sturm einnimmt, beweist die Nominierung als Vize-Kapitän. Der 29-Jährige wird sich mit Christian Ehrhoff und Marcus Kink als Assistent von Kapitän Marcel Goc abwechseln.

Auf den letzten Drücker ist auch Sinan Akdag (28) noch auf den Olympia-Zug aufgesprungen. Der Verteidiger der Adler Mannheim war zunächst auf Abruf nominiert und ersetzt nun den verletzten Denis Reul. Für den gebürtigen Rosenheimer sind es die ersten Olympischen Winterspiele. „Für Denis tut es mir unheimlich leid, dass er bei diesem großen Eishockeyturnier nicht mitwirken kann. Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich über meine Nachnominierung. Damit geht ein Traum für mich in Erfüllung“, so Akdag. Er hatte in der Oberliga 48 Spiele für die Starbulls Rosenheim bestritten und ging dann nach Krefeld in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL). Nach seinem Wechsel nach Mannheim wurde Akdag deutscher Meister. Für die deutsche Nationalmannschaft bestritt der Verteidiger bislang 77 Länderspiele.

In Südkorea trifft die DEB-Auswahl in der Gruppenphase zunächst auf Finnland, Norwegen und Schweden. tn

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