Tischtennis

Der Saisonhöhepunkt steht vor der Tür

von Redaktion

Wenn am Wochenende der absolute Saisonhöhepunkt mit den deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Damen und Herren in Berlin stattfindet, dann sind mit Sabine Winter, Katharina Michajlova, Laura Tiefenbrunner und Naomi Pranjkovic gleich vier heimische Spieler dabei.

Kolbermoor – Und wenn die Kolbermoorer Bundesligaspielerin Kristin Lang nicht erst vor kurzem ihre Tochter zur Welt gebracht hätte, dann wäre die Titelverteidigerin ebenfalls bei diesem Saisonhöhepunkt als Spielerin vertreten gewesen. So aber nehmen vier ihrer Vereinskolleginnen an den Titelkämpfen in der Bundeshauptstadt teil. Inwieweit sie in das Titelgeschehen eingreifen können, wird sich erst herausstellen. Welche Erwartungen stecken die heimischen Teilnehmer nun in diese Veranstaltung?

Sabine Winter: Die 25-Jährige kann schon auf viele nationale deutsche Meisterschaften zurückblicken. „Wie viele es insgesamt waren, weiß ich gar nicht mehr“, sagte sie. Den ersten Titel fuhr sie mit Kathrin Mühlbach ein. Danach folgten noch einige im Doppel. Im Jahre 2012 stand sie erstmals in einem Einzelfinale, das sie aber verlor. Für das Wochenende hält sie sich ein wenig zurück. „Ich erhoffe mir, meine Form steigern und ein gutes Turnier spielen zu können und will das Selbstvertrauen für die kommenden Turniere aufpolieren“, sagte sie.

Katharina Michajlova: Die 29-Jährige kann auf bislang 14 DM-Teilnahmen verweisen. Qualifiziert für diese Titelkämpfe hat sie sich über die bayerischen Meisterschaften. Michajlova hat einiges vor: „Ich möchte mindestens ins Viertelfinale kommen. Ich müsste an Position acht gesetzt sein, so dass das realistisch ist. Vielleicht springt ja eine Medaille, wie beim letzten Mal, heraus. Für mich ist Han Ying aber Titelfavoritin“, so Michajlova.

Laura Tiefenbrunner: Als ganz fremd bei solchen Titelkämpfen kann man die 16-Jährige nicht bezeichnen. Im Jugendbereich hat sie schon etliche deutsche Meisterschaften hinter sich. Und auch bei den Erwachsenen hat sie bereits im vergangenen Jahr mitgespielt. Die Fahrkarte für das kommende Wochenende konnte sie über das Bundesranglistenturnier lösen. Als Youngster bäckt Tiefenbrunner aber kleine Brötchen und meint: „Ich will so weit kommen, wie möglich und das Beste daraus machen.“

Naomi Pranjkovic: Das Nesthäkchen wurde quasi ins kalte Wasser geworfen, freut sich deshalb aber sehr auf diese Titelkämpfe. Die 13-Jährige hat sich über die „Bayerische“ und die sogenannten TTR-Punkte qualifiziert. Sie zählt zu den jüngsten Spielerinnen, die diese Meisterschaften sehen werden. „Jedes Spiel, das ich gewinnen kann, ist gut“, meinte sie. In erster Linie wird sie das Wochenende als Lernprozess nutzen.eg

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