Örebro – Für Tiefenbrunner, die an Position sechs gesetzt war, kam gleich nach dem ersten Spiel das Aus. Die 16-Jährige hatte wenig Glück mit der Auslosung und schied gegen Haruna Ojio, die Japanerin gewann später Bronze, direkt in der Runde der letzten 32 Mädchen aus. Trotz des 11:9, 1:11, 5:11, 14:16 und 7:11 sah das Eigengewächs des SV DJK Kolbermoor durchaus Chancen. „Ich hätte die Partie auch gewinnen können.“ Sarah Mantz, die in der 2. Bundesliga für den TSV Schwabhausen aufschlägt, meisterte die Gruppenphase durch Siege gegen Hanna Kjellson (Schweden/3:0), Anne Kalvatn (Norwegen/3:1) und Sophie Earley (Irland/3:0). Nach einem 4:2-Erfolg zu Beginn der Hauptrunde gegen Estelle Duvivier (Belgien) musste sich die 17-Jährige dann aber Qi Fei aus China mit 2:11, 6:11, 4:11 sowie 3:11 geschlagen geben.
In der Doppel-Konkurrenz zählten Laura Tiefenbrunner und Franziska Schreiner (TV 1921 Hofstetten) nicht zuletzt aufgrund ihrer Setzungsposition zwei zum erweiterten Favoritenkreis. Doch mit dem Sprung auf das Podest wurde es nichts, da die Paarung des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) gleich die erste Partie gegen Liu Sijia/Zhou Jingyi aus Singapur mit 7:11, 8:11, 11:7 und 6:1 verlor. Auch Sarah Mantz blieb an der Seite von Alexandra Kaufmann (TTC Bietigheim-Bissingen) ohne Erfolg. Gegen Goi Rui Xuan/Tan Li Lin Jassy (Singapur) gab es eine 1:3-Niederlage.
Mit einem Sieg und einer Niederlage verabschiedete sich Mike Hollo aus dem Einzel-Wettbewerb der Schüler. Der an Nummer drei gesetzte Hollo feierte zunächst einen mühelosen 3:0-Sieg gegen den Schweden Carl Sahle. Gegen Abwehrspieler Denis Izumrudov (Russland) unterlag Hollo dann jedoch mit 7:11, 11:4, 2:11 sowie 8:11. „Mein Gegner hat mit Noppen auf der Rückhand gespielt. Auch sein Schnittwechsel war sehr gefährlich.“
Ohne einen Erfolg schied Naomi Pranjkovic aus der Einzel-Konkurrenz bei den Schülerinnen aus. Die 13-Jährige unterlag Hana Goda aus Ägypten 6:11, 7:11, 11:9 und 9:11. „Ich bin unzufrieden, denn schließlich wollte ich dieses Match gewinnen“, verriet Pranjkovic anschließend. „Obwohl ich nicht gut gespielt habe, wäre ein Sieg trotzdem noch möglich gewesen. Ich bin sehr enttäuscht.“