Volleyball

Eiselfing verliert deutlich

von Redaktion

Eiselfings Volleyball-Damen waren in der 3. Liga beim VC DJK München-Ost zu Gast. Die Fahrt in die Landeshauptstadt lohnte sich für die Kleeblätter nicht, denn man musste sich mit einer klaren 0:3-Niederlage geschlagen geben.

München – Nach drei durchaus guten Spieltagen, darunter das sehr erfolgreiche Doppelspieltag-Wochenende mit maximaler Punkteausbeute, hatte sich die Mannschaft um Kapitän Nora Delker auf einen bereits lang bekannten Gegner eingestellt. München-Ost begleitet das Eiselfinger Team seit der Bayernliga, wobei man sich die beiden letzten Saisonen nicht gegenüberstand, denn München spielte in der 2. Bundesliga und stieg 2017 wieder ab. Man rechnete mit einer blockstarken Mannschaft, die es mit guten Aufschlägen und variablem Angriff in Bewegung zu halten galt.

Sichtbar motiviert starteten die Eiselfingerinnen, doch man machte sich das Leben bereits von Anfang an selbst schwer. Nach immer wieder erkämpften Sideouts gelang es den Kleeblättern nicht, sich vom Gegner abzusetzen. Eigene Aufschlagfehler, aber auch inkonsequente Block- und Abwehrarbeit machten es nicht möglich, München in die Schranken zu weisen. So spielte man im ersten Satz immer gleichauf, bis sich gegen Ende die Heimmannschaft durchsetzte und mit 25:22 den Satz holte.

Doch der erste verlorene Satz sollte der Motivation der Heidlinger-Truppe keinen Abbruch tun. Ebenso engagiert ging man im zweiten Satz ans Werk, doch man konnte die Trainervorgaben nicht ganz umsetzen. Zwar spielten die Eiselfingerinnen gut mit, doch es sollte nicht konsequent genug sein, um den Ball im gegnerischen Feld zu versenken. Immer wieder bereitete der Block der Münchnerinnen Probleme und die Angriffssicherung war nicht aufmerksam genug, um diese Bälle erneut aufzubauen. Auch zog sich das Thema Aufschlag wie ein roter Faden durch den zweiten Satz. Dadurch konnte München aus stabiler Annahme ein variables Spiel aufziehen, was sich im Ergebnis widerspiegelte: Mit 25:19 ging auch der zweite Satz an München-Ost.

Trainer Randy Heidlinger konnte nur auf einen verkleinerten Kader zurückgreifen, doch es war die letzte Möglichkeit, um noch einmal ins Spiel zu kommen. So stellte Heidlinger auf der Zuspiel- und Diagonalposition um, Sandra Bachleitner und Nora Delker sollten den notwendigen Aufschwung bringen. Doch auch diese Maßnahme zeigte nicht den erhofften Durchbruch, die Münchnerinnen dominierten weiterhin. Zwar hielt Eiselfing immer wieder gut mit, die eigene Annahme war relativ stabil und man konnte den ein oder anderen guten Ballwechsel gewinnen, doch unterm Strich bekam man das eigene Spiel nicht gut genug in den Griff. Mit 18:25 ging auch der dritte Satz verloren. Derzeit rangiert Eiselfing auf dem siebten Platz.re

Artikel 10 von 11