Eishockey

Starbulls haben alles noch selbst in der Hand

von Redaktion

Rang eins möglich – aber auch noch Platz vier

Rosenheim In der Eishockey-Oberliga steht das letzte Wochenende vor den Play-offs bevor. Und noch gibt es sowohl im Süden als auch im Norden jede Menge Fragezeichen bezüglich der Platzierungen.

In der Oberliga Süd sind vor allem die ersten vier Plätze noch offen. Fest steht: Die Starbulls haben alles selbst in der Hand und können mit zwei Siegen aus eigener Kraft noch Süd-Meister werden. Die aktuelle Situation: 1. Deggendorf 95 Punkte (Torverhältnis +65), 2. Rosenheim 92 (+70), 3. Selb 92 (+53), 4. Landshut 87 (+56), 5. Peiting 77, 6. Sonthofen 70, 7. Regensburg 59, 8. Weiden 54.

Die Starbulls müssen am Freitag nach Sonthofen und erwarten am Sonntag Deggendorf, das am Freitag bereits gegen Selb antritt. Die Selber empfangen ihrerseits am Sonntag das Team aus Regensburg. Die Landshuter, die nur noch Zweiter werden können, müssen nach Regensburg und erwarten Weiden. Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis.

In der Oberliga Nord stehen der Erste und der Achte bereits fest, dazwischen ist noch Vieles offen. Die Situation in der Meisterrunde: 1. Tilburg Trappers 105, 2. Saale-Bulls Halle 79, 3. Moskitos Essen 73 (+47), 4. Hannover Scorpions 73 (+29), 5. Icefighters Leipzig 73 (+29), 6. Hannover Indians 71 (+15), 7. Füchse Duisburg 70 (+31). Den achten Rang nimmt der Herner EV ein, der in der Nord-Qualifikationsrunde unangefochten ganz oben steht.

Am letzten Wochenende im Nachteil sind die Leipzig und die Hannover Scorpions, die am Freitag beziehungsweise am Sonntag spielfrei sind. Essen trifft auf die Scorpions und muss nach Leipzig, die Hannover Indians erwarten Tilburg und müssen nach Duisburg, das am Freitag in Halle gastiert.

Die Play-offs werden nach dem Modus „Best of five“ ausgetragen, es sind pro Runde also drei Siege notwendig. Der Süd-Meister trifft im Achtelfinale auf den Herner EV, Nord-Meister Tilburg bekommt es mit dem Süd-Achten (Regensburg oder Weiden) zu tun. Der Zweite (im Norden ziemlich sicher Halle) trifft auf den Siebten, der Dritte auf den Sechsten (im Süden Sonthofen) und der Vierte auf den Fünften (im Süden Peiting). Für die Starbulls Rosenheim, die zunächst auf alle Fälle Heimrecht haben, kommen als Gegner also noch sechs Mannschaften in Frage: Essen, Leipzig, Duisburg, die beiden Teams aus Hannover und Herne.

Im Viertelfinale trifft der Beste auf den in zuvor am schlechtesten Platzierten. Da können dann auch wieder zwei Teams aus dem Süden aufeinandertreffen. Stehen sich zwei gleichplatzierte Mannschaften gegenüber, so hat diesmal stets der Norden in der entscheidenden Begegnung Heimrecht. Das Achtelfinale beginnt am 9. März, das Viertelfinale am 21. März, das Halbfinale am 2. April und das Finale am 13. April.tn

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