Bad Aibling – Der Heimsieg in der Hinrunde war mit 96:68 sogar der höchste für die Aiblingerinnen in der Bundesliga. Alles klar also am heutigen Samstag beim Gastspiel am Neckar?
Mit Sicherheit nicht. Denn FireGirls-Coach Milos Kandzic ist Fachmann genug, um die Gegnerinnen nicht zu unterschätzen. „Ich habe höchsten Respekt vor diesem Team“, sagt er. Weiß er doch, dass sich die Baden-Württembergerinnen mit allen Kräften wehren werden, schließlich könnten sie rein rechnerisch noch absteigen. Und so treffen um 17.30 Uhr in der Heidelberger Sporthalle zwei hochmotivierte Teams aufeinander, die beide einen Sieg brauchen.
Denn die Aiblinger Damen wollen am Ende der Saison unbedingt mindestens auf Platz vier stehen – das würde Heimrecht bei den anstehenden Viertelfinal-Play-offs bedeuten. Die Zeichen dafür stehen nicht so schlecht, denn es gibt gute Nachrichten aus Aiblinger Sicht: Die beiden Verletzten Lauren Engeln und Destinee Young sind wieder einsatzbereit, so hat Kandzic mit seinem sehr kleinen Kader wenigstens ein paar Optionen. In den Trainings hat er seine Mädels in dieser Woche optimal auf Heidelberg eingestellt, deshalb blickt er optimistisch auf die Auswärtspartie. „Ich bin mir sicher, dass wir dieses Mal um einiges besser spielen, als vergangene Woche gegen Keltern“, sagt er. Übersetzt heißt das: Die FireGirls wollen mit einem Sieg in der Tasche nach Hause kommen.re