Fussball-Bezirksliga Ost

Abstiegskampf steht gleich im Mittelpunkt

von Redaktion

Au empfängt Kolbermoor, SG mit Heimspiel

Auch in der Fußball-Bezirksliga Ost rollt wieder der Ball – wenn auch nur an zwei Spielorten. Die beiden Nachtragspartien haben es allerdings gleich in sich, denn der Abstiegskampf steht sofort wieder im Blickpunkt. Am heutigen Samstag um 14 Uhr empfängt der ASV Au am Kreuthweg den SV-DJK Kolbermoor, am morgigen Sonntag um 14 Uhr hat die SG Reichertsheim-Ramsau in Ramsau den SV Saaldorf zu Gast.

Derbykracher zum Start in Au

Nicht nur die räumliche Nähe der beiden Vereine, auch die derzeitige Tabellenkonstellation verspricht eine hartumkämpfte Partie: Beide Teams stecken tief im Abstiegskampf fest, lediglich zwei Zähler beträgt der Vorsprung des ASV Au auf den Tabellenletzten aus Kolbermoor. Die Gastgeber gehen dabei nach einer gelungenen Vorbereitung zuversichtlich in die zweite Saisonhälfte. Insbesondere die perfekten Bedingungen, die das Team von Florian Dirscherl in der vergangenen Woche im Trainingslager in Katalonien vorfand, ermöglichten eine ideale Vorbereitung auf den bevorstehenden Abstiegskampf. Und auch personell kann Trainer Dirscherl endlich wieder aus dem Vollen schöpfen: Nachdem in der Hinrunde teils bis zu zehn Spieler parallel ausfielen, steht pünktlich zum Derby nach langer Zeit wieder der komplette Kader zur Verfügung. Gute Voraussetzungen also für den ASV Au, um in den verbleibenden Spielen den derzeitigen Rückstand von vier Punkten auf das rettende Ufer aufzuholen – ein Vorhaben, bei dem die Konkurrenz aus Kolbermoor heute aber sicherlich ein Wörtchen mitreden möchte.

Dazu wurde in Kolbermoor der Einstieg in die Rückrunde bereits früher als sonst üblich gestartet, begleitet von einigen Kaderanpassungen. Einige vielversprechende Spieler sind beim SV-DJK eingestiegen. Aus Österreich kommt der erfahrene Offensivspieler Goran Divkovic, mit Torhüter Jeronimo Couto, Christoph Schulz, Julian Boddeutsch und den schon in der Jugend für Kolbermoor aktiven Ömer Türk und Sezer Sahintürk schlossen sich weitere Spieler mit Potenzial an. Zum finalen Abschluss der Vorbereitungsphase ging es nach Umag ins Trainingslager, wo man trotz schneebedeckter Fubballplätze noch einige intensive Trainingseinheiten durchgezogen hat. „Wir wollen die Chance nutzen, an Au vorbeizuziehen und den ersten Schritt aus dem roten Bereich zu tun“, sagt Trainer Grizelj. Vor dem brisanten Derby hat Abteilungsleiter Robert Straub noch verlauten lassen, dass man mit dem gesamten Trainerstab bereits für die kommende Saison verlängert hat. „Wir sind mit der Arbeit des Trainerteams und der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden. Es haben zwar die Ergebnisse noch nicht gepasst, aber das wird sich noch einstellen, da bin ich mir sicher“, sagt Straub.

SG hofft auf die

Schaberl-Rückkehr

Wenn am Sonntag um 14 Uhr der Anpfiff in der Sportanlage Ramsau ertönt, dann endet für den Fußball-Bezirksligisten SG Reichertsheim-Ramsau nicht nur die Winterpause, sondern es beginnt mit dem Heimspiel gegen den SV Saaldorf auch der Endspurt im Kampf um den Klassenerhalt. „Wenn wir jetzt nicht punkten, wird es brutal schwer“, beschreibt SV-Trainer Elvis Nurikic die Ausgangslage. Mit 17 Punkten ist Reichertsheim nur einen Punkt vom direkten Abstieg entfernt, aber auch nur drei Punkte von dem direkten Klassenerhalt. Und so gibt Nurikic für Sonntag vor: „Wir werden auf Sieg spielen.“ Saaldorf hat als Fünfter mit 31 Punkten mit dem Abstieg wohl nichts mehr zu schaffen. Allerdings ist das Team nur zwei Punkte von einem Platz in der Aufstiegsrelegation entfernt – und wird entsprechend auftreten. Doch da ist Nurikic zuversichtlich: „Die Vorbereitung ist sehr gut gelaufen“. Es sind alle Mann wieder an Bord. Auch der wichtige Stürmer Albert Schaberl ist wieder im Training und „im Kommen“, sagt Nurikic. Außerdem habe das Team ein neues Spielsystem trainiert. Nurikic: „Wir sind jetzt flexibler.“rau/sch/esc

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