1. Basketball-Bundesliga der Damen

Chemnitz, zum ersten

von Redaktion

Wasserburg braucht einen Sieg für die Chance auf Rang eins

Wasserburg – Die Hauptrunde der 1. Bundesliga biegt in die Zielgerade ein: Am vorletzten Spieltag sind die Wasserburger Basketball-Damen am heutigen Samstag um 19 Uhr zu Gast bei den ChemCats Chemnitz. Es wird nicht die letzte Reise nach Sachsen sein für den TSV Wasserburg in dieser Saison, denn bereits in zwei Wochen tritt der amtierende deutsche Meister und Pokalsieger vom Inn zum Top-4-Turnier des DBBL-Pokals in der Sporthalle am Schlossteich an. Und auch ein Aufeinandertreffen im Play-off-Viertelfinale der Liga liegt durchaus im Bereich des Möglichen.

Während die Innstädterinnen Rang zwei durch den Sieg gegen Marburg am Dienstag bereits abgesichert haben, besteht auch noch die Möglichkeit, Hauptrundenmeister zu werden. Dafür müssen sie aber auf einen weiteren Ausrutscher der jetzt punktgleichen Rutronik Stars Keltern hoffen, die zuletzt in Nördlingen verloren haben, und selbst ihre Spiele siegreich gestalten. Chemnitz, derzeit Tabellenachter, hat gute Chancen die Meisterschaftsrunde zu erreichen und kämpft mit Hannover, das mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz sieben liegt, und dem punktgleichen Team aus Saarlouis im Fernduell um die letzten beiden Play-off-Ränge.

In Chemnitz erwartet die Wasserburgerinnen ein sehr heimstarker Gegner, der sieben seiner bisherigen acht Siege in der eigenen Halle geholt hat. Beste Spielerin im Team von Amanda Davidson ist die Schwedin Abigal Asoro, die sowohl bei den Punkten (16,3 pro Spiel) als auch bei den Rebounds (9,7) zu den Top-Ten der Liga gehört. Ebenfalls zweistellig punkten die beiden US-Amerikanerinnen Valerie McQuade und Kendall Noble mit 11,5 und 11,4 Zählern im Schnitt. Wasserburgs Head-Coach Nikolay Gospodinov warnt aber auch vor der französischen Aufbauspielerin Margot Vidal Geneve, eine der besten Vorlagengeberinnen der Liga: „Sie ist Herz und Seele der Mannschaft und bringt sehr viel Energie.“soa

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