Judo

Dem Favoriten unterlegen

von Redaktion

Weiterhin souverän präsentieren sich die Teisendorfer Judoka in der Bezirksliga Süd. Das Team um Betreuer Herbert Kirchmaier feierte die Heimpremiere in der neu sanierten Turnhalle mit einem hohen 14:6-Erfolg über Prien.

Prien – Während Teisendorf beide Gewichtsklassen bis 66 kg leer laufen lassen musste, und damit schon bei der Waage vier Punkte kampflos abgab, konnte Prien erfreulich alle Gewichtsklassen besetzen. Dennoch war bereits nach dem ersten Durchgang klar, dass die Teisendorfer den Kampf sicher für sich entscheiden würden – stand es doch nach den zehn Gewichtsklassen bereits 8:2 für den TSV.

Im zweiten Abschnitt lief es etwas besser für die Truppe um Priens Coach Ferdinand Grätz, der das Amt des Abteilungsleiters Anfang Februar an Christoph Dienhart weitergereicht hat. Konnte Prien doch neben den weiteren kampflosen Siegen mit Jonathan Semrau (81 kg) und Sebastian Summerer (bis 90 kg) zwei Erfolge auf der Matte erkämpfen. Das war es aber dann auch schon mit Priens Erfolgen. Ansonsten dominierten Haueis, Gasser, Kettenberger und Co. auf Seiten der Gastgeber. Manche Kämpfe der in höheren Ligen erprobten Judoka waren schon nach dem ersten Abtasten nach dem ersten Wurf gewonnen. So mancher Seoi-Nage (Schulterwurf) wurde ansatzlos gezogen und sorgte für schnelle Entscheidungen für die Gastgeber.

Vitali Zeleznjak (plus 90 kg) stand nach fünf Jahren Judo-Abstinenz erstmalig wieder auf der Matte und führte sich mit zwei schnellen Siegen bestens ein. Jummy Mirzoev (73 kg) stellte sich auf Priener Seite dem übermächtigen Fritz Gasser und konnte ihm längere Zeit Paroli bieten, bevor sich der Tadschike in Priens Mannschaft der Routine Gassers beugen musste.

Teisendorfs Coach Kirchmaier zeigte sich zufrieden mit den Leistungen seiner Aktiven: „Gut gekämpft“ war sein kurzes Fazit. Daneben war ihm auch wichtig, zu sehen, wie sich die gewichtsmäßig aufgerückten etatmäßigen Zweitligakämpfer in ihrer Saisonvorbereitung im Wettkampf präsentieren.

Trotz der meist für Teisendorf erzwungenen schnellen Entscheidungen zeigte sich Priens Coach Grätz nicht unzufrieden. Hätten doch gerade auch junge Kämpfer nicht vor dem manchmal übermächtigen Gegner zurückgeschreckt und ihre Chancen gesucht, die an dem Abend allerdings Mangelware waren. „Wir waren voll besetzt und wenn wir einen nicht ganz so starken Gegner haben, dann sind wir da“, schöpfte Grätz Hoffnung auf die noch ausstehenden zwei weiteren Begegnungen.wz

Artikel 1 von 11