Tischtennis

SBR bestreitet ein „Vier-Punkte-Spiel“

von Redaktion

Nachdem die heimische Tischtennisszene zumindest auf Verbandsebene in den letzten beiden Wochen eher ein Sparprogramm präsentiert hat, stehen an diesem Wochenende ganz interessante Spiele auf dem Programm.

Rosenheim – Die Regionalliga-Herren des SB DJK Rosenheim empfangen am Sonntag ab 14 Uhr das TTZ Sponeta. Vielen wird dieser Name nicht unbedingt geläufig sein, obwohl dahinter eine langjährige Tradition steckt. Seit 2003 trägt das Tischtennis-Zentrum aus Erfurt diesen Namen. Dem SBR-Sextett sind die Thüringer wohlbekannt, verloren sie in der Vorrunde doch mit 7:9. „Das Spiel hat uns damals in den Abstiegsstrudel gebracht und mit einem Sieg wollen wir da jetzt wieder raus“, erklärt Kapitän Wolfgang Hundhammer. Fest steht, dass man diese Vier-Punkte-Begegnung unbedingt gewinnen muss, geht es doch um einen direkten Kandidaten, um den Nichtabstieg. Der Sonntagsgegner steht derzeit auf einem Abstiegsplatz. Als besonders gefährlich erwies sich bislang der Russe Dimitry Zakharov, der sieben seiner acht Spiele gewann. „Zhakarov ist immer für zwei Punkte gut. Der Rest der Mannschaft spielt ausgeglichen“, sagt Hundhammer. Zumindest im zweiten und dritten Paarkreuz rechnet man sich deshalb Vorteile aus.

Dass Bad Aiblings Oberliga-Herren an diesem Wochenende gleich zwei Spiele absolvieren müssen, werden sie sicherlich nicht als Vorteil betrachten. In der Partie morgen gegen den FC Bayern München sollte die Devise eigentlich nur Schadensbegrenzung heißen. „Florian Ludwig fällt aus, dafür spielt Viktor Ferenz. Wir haben aber nur eine kleine Chance, wenn der Tabellenführer nicht komplett antritt“, sagt Mannschaftsführer Hans Wiesböck.

Auch das Kellerduell am Sonntag beim TTC Kist wird eine Aufgabe für sich. „Wir müssen neben Florian Ludwig da auch noch Günter Englmeier ersetzen. Es hängt auch davon ab, wie Kist antreten wird“, meint Wiesböck. Der Abstieg wird auch mit einem Erfolgserlebnis nicht zu vermeiden sein, aber zumindest hätte man dann einen Vorsprung auf den TTC Kist und könnte noch ein wenig Selbstvertrauen für die restlichen Spiele tanken.

Kolbermoors Regionalliga-Damen gastieren am Sonntag beim BSC Rapid Chemnitz. Zwar tritt man mit der stärksten Mannschaft an, aber die Gastgeberinnen sind keine Laufkundschaft. „Es wird sehr schwer, denn Chemnitz hat in der Rückrunde bislang alle Spiele gewonnen“, stellt Kolbermoors Abteilungsleiter Michael Fuchs im Vorfeld dieser Begegnung fest.

Eine besondere Aufgabe steht Feldkirchens Bayernliga-Mädchen bereits am heutigen Freitag bevor. Ab 17.30 Uhr treffen sie auf den Tabellenzweiten, FC Kirchweidach. Nach dem Betriebsunfall vor einer Woche gegen die TSG Thannhausen hat Betreuer Benno Neumeier ein klares Ziel vorgegeben. „Wir wollen uns für die Niederlage gegen Thannhausen rehabilitieren und müssen gewinnen. Es kann nicht sein, dass wir die Saison als Vorletzter beenden“, gab er zu verstehen.eg

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