Motorsport

Weiche Piste bremst viele Piloten aus

von Redaktion

Ruhpolding – Zu einem spektakulären Ereignis für Motorsportfans wurde das dritte Internationale Snow-Speed-Hill Race am Unternberg – auf der Standardpiste – in Ruhpolding. Dieses Bergrennen auf einer Skipiste gibt es wohl nirgendwo sonst in Deutschland. Insgesamt waren 420 Meter bergauf zu bewältigen. Der Sieg ging letztlich knapp an Michael Gerg (Lenggries).

Der Wettbewerb wurde vor gut 700 Zuschauern zu einer großen Herausforderung für die rund 70 teilnehmenden Piloten, denn die vorherigen Tage mit einem Wärmeeinbruch hatten dafür gesorgt, dass die Piste weich und schmierig war. Dies führte dazu, dass in der offenen Klasse – hier waren es gut 60 Teilnehmer – nur 24 insgesamt das Ziel erreichten. Es wurden drei Durchgänge gefahren, die zwei besten Zeiten wurden addiert – wer es nur einmal (oder gar nicht) schaffte, hatte keine Siegchance. Neben ungeheurem Balancegefühl und fahrerischem Geschick waren dabei auch Hubraum und PS-Stärke gefordert.

Und gerade am Hubraum (und damit auch an der Motorstärke) mangelte es den jüngsten Teilnehmern mit ihren Maschinen mit maximal 85 Kubik Hubraum. Dagegen kämpften Michael Gerg (Lenggries) auf seiner Husqvarna FL 450, Toni Brandner (Ramsau) auf seiner 450er Yamaha und Valentin Rehrl (Freilassing) mit seiner 450er Honda verbissen um die besten Laufzeiten. Am Ende entschied mit knapp über zwei Sekunden aus der Addition der besten beiden Läufe Michael Gerg vor Brandner und Rehrl den Sieg für sich. Mit dem Skidoo verbuchte Franz Zechmeister erwartungsgemäß die schnellsten Zeiten überhaupt. re

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