Rosenheim – Denn: Mit einem Sieg heute, 20 Uhr, können die Starbulls den Viertelfinal-Einzug sicherstellen und die Indians für diese Saison in die ewigen Jagdgründe verbannen. Dazu müssen die Rosenheimer aber ihre Negativbilanz in der Fremde beenden, wobei Trainer Manuel Kofler nichts von einem „Auswärtsfluch“ nach zuletzt sechs Niederlagen am Stück wissen möchte: „Den gibt‘s nicht. Wir müssen nur über 60 Minuten die Leistung abliefern, die wir auch abliefern wollen und in den wichtigen Momenten öfter die richtigen Entscheidungen treffen.“
Ebenso wenig tangiert Kofler die Frage nach dem Druck. „Diesmal hat Hannover mehr. Aber wir haben seit dem ersten Vorbereitungsspiel Druck. Und: Druck kann auch positiv sein“, so der Starbulls-Coach, dessen Wutausbruch in der Pressekonferenz am Dienstag schon wieder verraucht ist. „Ich habe da alles gesagt und mehr gibt es zu diesem Thema nicht. Jetzt fahren wir nach Hannover und wollen dort gewinnen.“
Der Rosenheimer Chefanweiser kann aller Voraussicht nach wieder auf vier Sturmreihen zurückgreifen, was sich bereits am Dienstag schon sehr positiv bemerkbar machte. Die Rückkehr von Thomas Reichel hat gutgetan, er erzielte auch gleich einen wichtigen Treffer. Unter den Torschützen war auch Petri Lammassaari, der sein Comeback nach Verletzungspause gegeben hatte. Für das heutige Spiel kehrt auch der Kanadier Chase Witala wieder in den Starbulls-Kader zurück, sodass Kofler unter den drei Kontingentspielern auswählen kann.
„Hannover wird top motiviert loslegen, darauf müssen wir uns einstellen“, sagt der Rosenheimer Trainer, der erneut eine heiße Atmosphäre am Pferdeturm erwartet. Einen Vorgeschmack gab am Dienstag in der Pressekonferenz bereits Indians-Häuptling Lenny Soccio: „Ich erwarte mir eine volle Hütte und einen ganz anderen Auftritt meiner Mannschaft.“
Sollten die Indians dem Druck standhalten, so fällt die Entscheidung in der Serie am Sonntag ab 17 Uhr in Rosenheim.tn