Kolbermoor – Nach dem letzten Meisterschaftsspiel am Wochenende bei der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim kehrt bei Kolbermoors Bundesliga-Damen bis zum Beginn der Play-off-Serie keine Ruhe ein. Von Dienstag an bis möglicherweise Sonntag versuchen sich drei der vier heimischen Stars bei den German Open in Bremen.
Kleine Brötchen will zunächst einmal Kristin Lang backen. Die 33-Jährige, die seit kurzem Mutter ist und im vergangenen Jahr nicht teilnehmen konnte, nimmt diese Veranstaltung zum Anlass, Spielpraxis zu sammeln. Die gebürtige Koblenzerin meinte: „Das Niveau ist sehr hoch. Ich bin noch weit entfernt von meinem alten Level. Es wird sehr schwer werden.“ Auf den Doppelbewerb wird sie bei den diesjährigen German Open verzichten.
Ob es bei Sabine Winter für den Finaltag reicht, muss abgewartet werden. Im vergangenen Jahr lief es für sie im Einzel bei den German Open überhaupt nicht nach Wunsch. Bereits in der Qualifikation traf sie auf die Japanerin Minami Ando und schied mit einer 0:4-Niederlage frühzeitig aus. Für die aktuelle Nummer 65 der Weltrangliste heißt die oberste Devise: „Ich will gut spielen“. Im Doppel tritt sie mit Petrissa Solja an und hofft hier ganz vorne dabei zu sein. Mit ihrer Doppelpartnerin holte sie bereits im Jahre 2013 und 2015 den Titel.
Für Katharina Michajlova sind diese Titelkämpfe so etwas wie ein Heimspiel. „Ich kann mit dem Rad und dann einige Stationen mit der Bahn fahren“, sagte sie. Sie hat sich kein bestimmtes Ziel gesetzt: „Es ist eines der bestbesetzten und stärksten Turniere. Es hängt in erster Linie davon ab, welche Gegner ich bekomme“, sagte sie. Auf den Doppelbewerb wird die 29-Jährige verzichten, da pro Nation nur wenige Doppel gemeldet werden dürfen.eg