Fussball-Regionalliga Bayern

Dicker Brocken für 1860 Rosenheim

von Redaktion

Strobl-Elf ist heute, Donnerstag, 19 Uhr, zu Gast in Schweinfurt

Schwere Aufgabe für den Fußball-Regionalligisten 1860 Rosenheim: Die Sechziger müssen heute, Donnerstag, 19 Uhr beim FC Schweinfurt 05 im Willi-Sachs-Stadion antreten.

Die Schweinfurter mussten am letzten Wochenende eine etwas unglückliche Niederlage beim TSV Buchbach einstecken und rangieren mit 45 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Für die Profi-Mannschaft, die eigentlich um den Aufstieg mitspielen wollte, ist diese Platzierung nicht ganz zufriedenstellend. Mit 16 Zählern Rückstand auf den Ligaprimus TSV 1860 München ist der Zug nach ganz oben abgefahren.

Aus dem Team um Kapitän Lukas Kling sind besonders die beiden Torjäger Steffen Krautschneider (zehn Saisontore) und der Ex-Profi Adam Jabiri (14 Buden) hervorzuheben. Damit stellen die Gastgeber das derzeit gefährlichste Angreifer-Duo der Liga. „Wir gehen davon aus, dass der FC Schweinfurt mit Schaum vor dem Mund auflaufen wird und die Niederlage gegen Buchbach unbedingt wettmachen möchte. Wir werden uns daher auf aggressive und äußerst motivierte Gastgeber einstellen. Aus den letzten beiden Spielen gegen die Schweinfurter konnten wir jeweils Unentschieden holen. Wir sind auch dieses Mal guten Mutes erneut zu punkten“, so Sechziger-Trainer Tobi Strobl.

Auch der Rosenheimer Coach und seine Mannen fuhren am letzten Wochenende kein zufriedenstellendes Resultat ein. Trotz einer deutlichen Überlegenheit und zahlreichen Großchancen konnten Majdancevic, Einsiedler und Co. den starken Gäste-Keeper des Tabellenletzten aus Unterföhring nicht überwinden und mussten sich mit einem 0:0 Unentschieden begnügen.

Von einem erfolgreicheren Auftritt, trotz des großen Namens ist auch der Sechziger- Spielmacher Ludwig „Wiggerl“ Räuber überzeugt: „Mit Schweinfurt wartet natürlich ein dicker Brocken auf uns. Sie haben größtenteils Profis in ihren Reihen und besitzen eine große individuelle Qualität. Für uns wird es wichtig sein, sich wieder auf unsere Grundtugenden, wie zum Beispiel der Arbeit gegen den Ball zu konzentrieren. Wenn wir wieder kompakt als Mannschaft auftreten, gepaart mit unserer Qualität am Ball, stehen meiner Meinung nach die Chancen nicht schlecht in Schweinfurt zu punkten. Es wird sicherlich ein cooles Auswärtsspiel vor einer großen Kulisse, wir freuen uns sehr“.

Dabei mitwirken kann auch wieder Abwehrrecke Georg Lenz, der zuletzt wegen der fünften Gelben Karte gesperrt war, auch Michael Zant ist wieder voll dabei. Fraglich ist nur der Einsatz von Maxi Höhensteiger, der gegen Unterföhring einen Schlag auf das Sprunggelenk abbekommen hat. Somit kann das Trainer-Team Tobi Strobl und Robert Mayer bis auf die Langzeitverletzten vermutlich aus dem Vollen schöpfen.

Mit derzeit 36 Zählern auf dem Konto und sieben Punkten Abstand zu den Relegationsplätzen haben sich die Sechziger sicherlich noch nicht aller Sorgen entledigt. Der ein oder andere Punkt aus Unterfranken käme da dem Team um Kapitän Matze Heiß durchaus recht. FC-05 Chef-Trainer Gerd Klaus zum Spiel: „Rosenheim ist eine sehr spielstarke Mannschaft und hat mit Danijel Majdancevic einen brandgefährlichen Stürmer in den eigenen Reihen. Wir haben aber bisher neun der 13 Heimspiele gewonnen und werden auch heute, Donnerstag alles für einen Heimerfolg im Willy-Sachs-Stadion geben.“ re

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