Fussball-Landesliga Südost

Herkules-Aufgabe für den SB Rosenheim

von Redaktion

Eine schwere Hürde haben die Landesligafußballer vom SB/DJK Rosenheim vor der Brust. Heute, Mittwoch, müssen sie um 19 Uhr bei Türkgücü-Ataspor München zum fälligen Nachholspiel um eminent wichtige Punkte für den Klassenerhalt antreten.


Sieht man den aktuellen Tabellenstand an, wird schnell klar, dass die Gastgeber auf dem zweiten Tabellenplatz, der zur Relegation für die Bayernliga berechtigt, in dieser Partie die Favoritenrolle innehat. Dagegen ist das blutjunge Sportbundteam von Trainer Klaus Seidel auf einen Abstiegsrelegationsplatz abgerutscht. Nach den beiden Rückrunden-Niederlagen zu Hause gegen den VfB Hallbergmoos, äußerst unglücklich in der Nachspielzeit, und beim Gastspiel in Dachau steht der SBR langsam aber sicher unter Zugzwang. Nicht gelegen kam auch der Spielausfall am Wochenende gegen den auf einem Abstiegsplatz stehenden TV Aigelsbach, der Kunstrasenplatz war anderweitig belegt und der Rasenplatz von der Stadt gesperrt.

„Wenn man das Personal von Türkgücü-Ataspor und von uns vergleicht, dann müssen wir schon in die kleinere Rolle schlüpfen, die liegt uns aber ganz gut“, so Sportlicher Leiter Günter Güttler, der natürlich wie das komplette Team auf die ersten Punkte im Jahr 2018 hofft. Im Hinspiel gab es für die Sportbündler eine 1:4-Heimniederlage und da hätte die abgezocktere Mannschaft, die auch regionalligaerfahrene Spieler in ihren Reihen hat, den Ausschlag gegeben. Mit Yasin Yilmaz haben sie einen Torjäger in ihren Reihen, der mit 20 Treffern weit vorne rangiert, der SBR hat seinerseits insgesamt 25-mal getroffen. Da kommt auf die blutjunge SBR-Abwehr eine wahre Herkules-Aufgabe zu.

Die Verletztenliste zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, sicher fehlen werden diesmal Ender Karavil und Yasin Temel und hinter einigen Spielern stehen Fragezeichen. „Wir pfeifen schon etwas aus dem letzten Loch, haben aber auch schon bewiesen, dass wir mit einer sogenannten Rumpfmannschaft für eine Überraschung sorgen können“, so Güttler. mru

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