Lignano/Kolbermoor – „Es ist natürlich sehr schade, dass ich so knapp immer den Sprung auf das Podium verpasst habe“, berichtete die 13-Jährige. „Trotzdem bin ich sehr zufrieden, denn ich habe gut gespielt und insgesamt nur zwei Einzel verloren. Außerdem darf ich ja auch im nächsten Jahr noch bei den Schülerinnen dabei sein.“
In der Einzel-Konkurrenz spielte sich das SV-Eigengewächs durch Viersatz-Siege gegen Gaia Smargiassi (Italien) und Linda Zaderova (Tschechien) unter die letzten acht vor. Gegen die an Position eins gesetzte und spätere Bronzemedaillengewinnerin Kornelija Riliskyte (Litauen) verlor Pranjkovic mit 11:9, 10:12, 2:11, 10:12.
Mit der Schülerinnen-Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB), zu der außerdem noch Leonie Berger (Borussia Düsseldorf) und Katharina Bondarenko-Getz (SV SCHOTT Jena) gehörten, meisterte Naomi Pranjkovic die Gruppenphase mit Siegen gegen Ungarn (3:0) und Litauen (3:2). In der entscheidenden Partie um Platz eins gegen Litauen gewann die Drittligaspielerin beide Einzel und hatte damit maßgeblichen Anteil am Erfolg. Im Viertelfinale unterlag das DTTB-Trio jedoch den USA mit 2:3. Nach Erfolgen von Berger und Pranjkovic hatte die Auswahl noch mit 2:0 geführt, doch trotzdem reichte es nicht zum Sprung in das Semifinale. Die entscheidende letzte Partie verlor die Nachwuchssspielerin aus Kolbermoor gegen Joanna Sung in vier Sätzen.
Der Doppel-Wettbewerb begann für Naomi Pranjkovic und Jele Stortz (DJK Offenburg) sehr vielversprechend, doch in der Runde der letzten acht Paarungen waren die an Position drei gesetzten Hana Arapovic/Linda Zaderova (Kroatien/Tschechien) bei der 7:11-, 5:11- und 5:11-Niederlage als eine Nummer zu groß.