SB Chiemgau Traunstein

Jochen Reil wirft hin

von Redaktion

Am Osterwochenende zweimal gefordert

Gleich zweimal ist der SB Chiemgau Traunstein am Osterwochenende gefordert: Zunächst reist die Truppe von Michael Schütz am Karsamstag (Anstoß 14 Uhr) zum wegweisenden Kellerduell in der Fußball-Bayernliga Süd zum TSV Kornburg. Dann kommt am Ostermontag der ASV Neumarkt zum Nachholspiel nach Traunstein. Anpfiff ist um 17 Uhr.

Kein Zeichen

Doch auch neben dem Platz geht’s beim SB Chiemgau weiterhin rund. In der ersten Bayernliga-Saison der Vereinsgeschichte gab es ja bereits zwei Trainerwechsel – auf Aufstiegstrainer Jochen Reil folgte ja im vergangenen Oktober Stephan Schmidhuber, der dann im Winter von Michael Schütz beerbt wurde – und nun gab’s einen weiteren Rücktritt: Reil hat dem SB Chiemgau jetzt nämlich endgültig den Rücken gekehrt. Nach seiner Trainertätigkeit war Reil zuletzt ja Sportlicher/Technischer Leiter bei den Chiemgauern.

Als Grund für seinen Rückzug nannte Reil, dass seitens des Vereins kein Zeichen gekommen sei, wie man künftig weiter mit ihm plane. Dabei hatte der Edlinger seinen Worten nach gebeten, ihm eine Entscheidung bis Ende Februar zu kommen zu lassen.

Jochen Reil drängte auch deshalb auf eine Entscheidung seitens des SBC, weil er in letzter Zeit nach eigenen Angaben wieder mehrere Angebote anderer Vereine erhalten habe. „Aber mein erster Ansprechpartner war der SBC.“

Die vergangenen Wochen sei in ihm die Entscheidung gereift, etwas Neues zu machen. „Es wird wohl eher wieder Richtung Trainer gehen“, sagte er. Doch Jochen Reil betonte auch: „Ich bin beim SBC keinem böse. Die Zeit in Traunstein wird mir immer in toller Erinnerung bleiben.“ Seitens des Vereins teilte Wolfgang Voelske, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit nur mit, dass man nochmals das Gespräch suchen werde.

Der neue SBC-Trainer Schütz, der ja seit Jahren mit Jochen Reil eng befreundet ist und deshalb ja auch die Aufgabe in Traunstein übernommen hat, bedauerte den Schritt seines Weggefährten: „Das hat mich doch sehr getroffen“, betonte der Coach, „aber man muss Jochens Entscheidung natürlich respektieren“. sb

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