Fussball-Bezirksliga Ost

Viermal spielt die Abstiegsangst mit

von Redaktion

In der Fußball-Bezirksliga Ost steigt am Sonntag der Abstiegsknaller zwischen dem TSV Dorfen und dem ASV Au. Lediglich zwei Punkte trennen die beiden Tabellennachbarn, die im Kampf gegen den Abstieg jeden Zähler gebrauchen können. Aber auch für drei weitere einheimische Teams spielt die Abstiegsangst mit.

Die Gastgeber aus dem Kreis Erding werden gegen Au auf ihre Heimstärke bauen. 16 von 22 Zählern holte das Team von Coach Donbeck auf eigenem Geläuf, darunter zuletzt ein sensationeller Sieg gegen den unangefochtenen Spitzenreiter aus Wasserburg. Auswärts offenbarte der TSV dagegen schon während der Hinrunde große Probleme, ein Trend, der sich auch nach der Winterpause durch die Niederlagen bei den Abstiegskonkurrenten aus Reichertsheim und Ottobrunn zu bestätigen scheint und der hauptverantwortlich für die akute Abstiegsgefahr ist.

Der ASV Au darf durchaus zufrieden auf seinen Start aus der Winterpause blicken, auch wenn aus den letzten drei Partien trotz überwiegend guter Leistungen lediglich zwei Punkte mitgenommen werden konnten. Die noch vor Wochenfrist kritische Personalsituation hat sich inzwischen etwas entspannt.

Keine leichte Aufgabe für Ampfing

Sieben Spiele hat der TSV Ampfing in der Fußball-Bezirksliga Ost noch vor der Brust, dann wird abgerechnet: Nach dem schwer erkämpften Derbysieg gegen den SV Reichertsheim ist das Minimalziel Klassenerhalt zumindest wieder greifbar nahe, beträgt das Polster zur gefährdeten Zone doch immerhin fünf Punkte. Wie es dann weitergeht? Zukunftsmusik, jetzt steht erst mal am heutigen Samstag der Kirchheimer SC um 15 Uhr als nächster Gegner im Raiffeisensportpark parat.

„Das wird keine leichte Aufgabe. Kirchheim hat eine sehr starke Mannschaft“, sagt Ampfings Trainer Gerry Kukucska, dessen Bilanz mit zwei Siegen und drei Niederlagen noch verbesserungswürdig ist: „Wir haben uns auch gegen Reichertsheim das Leben wieder selbst schwer gemacht, aber dann haben wir mit viel Herz gespielt“, hofft der Ampfinger Coach, dass seine Zweckgemeinschaft den Ernst der Lage erkannt hat.

„Wir brauchen gegen Kirchheim den gleichen Charakter wie gegen Reichertsheim“, fordert Kukucska.

Kaum Zeit zum Regenerieren

Wenig Zeit zu regenerieren hat Reichertsheim-Ramsau nach den beiden Derby-Niederlagen gegen Wasserburg und Ampfing, denn bereits am Sonntag kommt der abstiegsbedrohte TSV Ottobrunn nach Ramsau. Die Ottobrunner landeten vergangenes Wochenende mit einem 3:1-Sieg gegen Dorfen einen Achtungserfolg und stehen ebenfalls unter Zugzwang. Nur eine knappe Woche später folgt die Partie gegen den ASV Au. Der Tabellenkeller ist seit dem Frühjahr nochmals enger zusammengerückt. Jede Partie, jeder Zähler und jedes Tor ist wichtig. Die kommenden Wochen werden zeigen, wohin der Weg für die SG RR führt.

VfL will sich keinen Ausrutscher leisten

Der Tabellenzweite VfL Waldkraiburg hat es am heutigen Samstag um 14 Uhr mit dem Tabellenletzten SV DJK Kolbermoor zu tun und will sich im Kampf um Platz zwei keinen Ausrutscher erlauben. Nur ein Punkt aus den letzten sieben Spielen veranlasste Abteilungsleiter Robert Straub, sich von Trainer Nenad Grizelj zu trennen. Die restlichen Spiele wird der SV DJK mit einer Interimslösung bestreiten. feu/mb/jr

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