Rosenheim – Die ESV-ler lagen in der 42. Minute eigentlich bereits aussichtslos mit 18:24 zurück. Durch einen 7:0-Lauf drehten die Gastgeber anschließend die Partie und stellten damit den Spielverlauf auf den Kopf.
Die Rosenheimer Herren begannen sichtlich nervös und die Bayern erzielten in der Anfangsphase leichte Tore per Tempogegenstoß zur 5:2-Führung. Nach einem Torwartwechsel und anderen Umstellungen lief es bei den Gastgebern dann besser. In der zehnten Minute glichen die ESV-ler zum 6:6 aus, ein großes Manko blieb aber weiterhin die Chancenverwertung. Die Gäste aus München scheiterten immer häufiger am guten ESV-Torhüter Herweh, Rosenheim ging nach 24 Minuten mit 12:10 in Führung. Die Münchner nahmen eine Auszeit, übernahmen anschließend die Regie und führten zur Halbzeitpause mit 16:13.
Nach dem Seitenwechsel hatte der FC Bayern keine Mühe, den Vorsprung auf 24:18 bis zur 42. Minute auszubauen. ESV-Coach Till Senftner reagierte: Er wechselte erneut den Torhüter und spielte im Angriff mit zwei Kreisläufern. Die Gäste hatten mit dieser Umstellung sichtliche Probleme. Als die ESV-ler in der 43. Minute auf 20:24 verkürzten, witterten sie ihre Chance und spielten anschließend wie ausgewechselt. In der 48. Minute fiel der Ausgleich zum 24:24. Nach einem unnötigen Foul sah ESV-Rückraumspieler Dennis Stierle in der 51. Minute die Rote Karte. Rosenheim machte weiter Druck und ging mit 28:25 in Führung. Torhüter Pauling parierte in der Schlussphase wichtige Bälle, dennoch verkürzten die Gäste auf 29:30. Danach traf der ESV aber noch zweimal und hat im Rückspiel am 5. Mai ein kleines, aber noch kein beruhigendes Polster. Beste ESV-Werfer waren Riebel (7), Stierle (6) und Sandbichler (5).mp