Most – Rund 14000 Zuschauer reisten über das gesamte Wochenende an, um den Kampf um Punkte und Podestplätze von Reiter-Engineering-Pilot Mazatis und seinem finnischen Teamkollegen Ilmari Korpivarra mitzuerleben. Vom ersten Training an war das Duo im KTM X-Bow mit bei der Musik. Für das erste Rennen qualifizierte sich der Bruckmühler auf Gesamtrang neun und Platz vier im Pro-AM- Cup. Mazatis und sein Teamkollege verpassten nach einem tollen Rennen das Podium denkbar knapp.
Für den zweiten Lauf war die Devise klar: Diesmal muss ein Platz unter den besten drei herausspringen! Dem Reiter-Engineering-Duo gelang von Startplatz zehn eine beherzte Aufholjagd mit tollen Überholmanövern. Als Belohnung für diese erstklassige Leistung sprang nach Überqueren der Ziellinie der hochverdiente zweite Platz heraus. Mazatis: „Es ist fantastisch, die Saison mit einem solchen Top-Ergebnis einzuläuten. Uns ist im zweiten Rennen kein perfekter Start gelungen und wir haben ein paar Plätze verloren. Allerdings hat Ilmari, der als Erster hinter dem Steuer saß, im Verlauf seines Stints eine tolle Aufholjagd an den Tag gelegt und mir das Auto auf Platz fünf übergeben. Für einen Sieg hat es aber leider nicht mehr gereicht, dafür war der Abstand zum Tagessieger zu groß. Der zweite Platz war für heute also das Optimum.“ Der Bruckmühler war nach dem Rennen sehr euphorisch: „Überholen auf dem Autodrom Most ist grundsätzlich schwierig. Sobald sich eine Lücke aufgetan hat, bin ich reingestochen und es hat geklappt. Ich habe in den Kurvenkombinationen super Wege gefunden und bin unglaublich happy mit meiner Performance. Das war vielleicht sogar das beste Rennen meiner bisherigen Karriere.“
In knapp drei Wochen geht es für Mazatis an den idyllisch gelegenen Red Bull Ring. Auf der Formel-1-Strecke werden er und sein Teamkollege vom 19. bis 20. Mai alles daran setzen, den Schwung des Saisonauftaktes in weitere Top-Resultate umzumünzen. Mazatis: „Der Red Bull Ring ist natürlich ein besonderes Rennen für uns, weil es für KTM das Heimspiel ist. Dort werden die Erwartungen entsprechend hoch sein. Wir haben sicherlich eine Chance, auch wenn es nicht einfach werden wird. Ich freue mich, dass das Rennen schon in drei Wochen ist, zudem ist es durch die geografische Nähe quasi mein Heimrennen und es werden sicherlich Verwandte, Freunde und Bekannte anreisen.“re