Fussball-Bezirksliga

Kolbermoor holt seinen Aufstiegstrainer zurück

von Redaktion

Auf Sieg programmiert sind die heimischen Vertreter in der Fußball-Bezirksliga. Gespannt darf man auf den Auftritt von Wasserburgs „Kanonieren“ beim Tabellen-14. Baldham sein. Gelingt wieder ein hoher Sieg, nachdem Wasserburg in den beiden letzten Spielen mit einem Torverhältnis von 16:0 abgeschlossen haben.

Wasserburg voll konzentriert

Die Wasserburger Fußballer müssen am Samstagnachmittag beim SC Baldham-Vaterstetten ran. Während es für die Löwen sportlich um nichts mehr geht, brauchen die Gastgeber jeden Punkt um noch ein Wörtchen über den Aufstieg in die Landesliga mitreden zu können. Anpfiff der Partie ist am Samstag, um 15.30 Uhr, im Stadion des Sportzentrums Vaterstetten. Die Mannschaft von Trainer Mike Probst war lange Zeit einer der engsten Verfolger der Löwen. Momentan befinden sie sich auf einem guten vierten Tabellenplatz, vier Punkte hinter dem Duo Waldkraiburg und Saaldorf. Deswegen darf sich die Mannschaft aus dem Münchner Vorort auch weiterhin Chancen auf den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Landesliga ausrechnen. Am Samstag muss sich das Team aber erstmal gegen den schon feststehenden Meister aus Wasserburg beweisen. Dass die Löwen weiterhin höchstmotiviert auf den Platz gehen, haben die letzten beiden Partien bewiesen. Mit einem Torverhältnis von 16:0 (!) haben die Wasserburger gezeigt, dass sie sich nicht nur vorne in bester Torlaune befinden, sondern auch hinten volle Konzentration an den Tag legen. Trainer Leo Haas kann dabei wieder fast auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Neben den Langzeitverletzten Ali Meltl und Maxi Hainzl steht nur neben Emre Aykac nach seiner Zerrung noch ein Fragezeichen.

Torausbeute muss besser werden

Nach dem torlosen Remis vor heimischer Kulisse gegen Baldham, steht bereits das nächste wichtige Spiel für die Spielgemeinschaft aus Reichertsheim/Ramsau an. Am Sonntag reist die SG RR zum FC Finsing. Anstoß ist um 15 Uhr. Gegen den FC Finsing muss die Torausbeute aber wieder besser werden. Bereits in den Spielen der vergangenen Wochen ließ die Spielgemeinschaft einige hochkarätige Chancen liegen, was besonders gegen Ampfing und Au bitter bestraft wurde. So steckt die SG RR noch tief im Abstiegskampf. Der FC Finsing steht derzeit auf Platz sieben im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Dabei zeigte sich das Team um Torjäger Christian Rickhoff mit Siegen gegen Ebersberg, Ampfing und Kolbermoor besonders stark gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel. Lediglich im letzten Spiel gegen die abstiegsbedrohten Dorfner unterlag der FC mit 0:1. Auch die SG RR konnte Finsing bezwingen. Ein Traumtor von Andreas Hundschell reichte zum knappen 1:0 Sieg in der Hinrunde.

ASV Au will seine Heimserie fortsetzen

Der ASV Au will heute, Samstag, 14 Uhr, im Duell gegen das Tabellenschlusslicht aus Ottobrunn seine Heimserie fortsetzen und die Chance auf den direkten Klassenerhalt so möglichst bis zum Saisonende aufrechterhalten.

Für die Gäste geht es dagegen nur noch darum, sich anständig aus der Bezirksliga zu verabschieden – nach der 2:6-Niederlage am Donnerstag gegen den SC Baldham-Vaterstetten steht die Truppe von Trainer Aral als erster Absteiger in die Kreisliga fest. Insbesondere die Defensive erwies sich dabei in den letzten Wochen als Achillesferse. In den letzten drei Partien gegen die Topteams aus Wasserburg, Baldham und Forstinning musste der TSV insgesamt 17 Gegentore hinnehmen. Doch auch der ASV geht mit einer bösen Schlappe im Gepäck in der Partie. Nach einer bis dahin hervorragenden Rückrunde mit lediglich einer Niederlage aus sieben Spielen kam die Dirscherl-Elf vor Wochenfrist beim bereits feststehenden Meister aus Wasserburg mit 0:9 böse unter die Räder. Trotzdem beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer lediglich drei Punkte– mit einem Sieg gegen den TSV Ottobrunn kann sich der ASV Au somit weiterhin alle Chancen auf den direkten Klassenerhalt offenhalten.

Insbesondere die zuletzt hervorragende Heimbilanz dürfte bei den Gastgebern für Optimismus sorgen: Im Jahr 2018 ist der ASV Au auf heimischem Geläuf noch ungeschlagen, konnte in vier Spielen zehn Punkte einfahren und musste dabei lediglich ein Gegentor hinnehmen – eine Serie, die trotz der Ausfälle von Manuel Martin, Dominic Reisner, Martin Rauscher und Christian Will fortgesetzt werden soll.

Manfred Thaler wird neuer Trainer

Der SV-DJK Kolbermoor empfängt heute Schönau, das sich derzeit mit 35 Punkten auf dem 9. Tabellenplatz noch nicht ganz in sicheren Regionen befindet. Für die Kolbermoorer gilt es die Minimalchance auf einen Relegationsplatz zu wahren. Geht es nach Trainer Robert Straub, lautet die Losung: „Wir wollen an die gute Leistung gegen Saaldorf anknüpfen. Aus beruflichen Gründen wird zwar Tobias Hotter fehlen, aber auch ohne ihn wollen wir das Heimspiel gewinnen. Nachdem wir bisher auch nur zwei Heimsiege auf unserem Konto haben, was auch mit ein Grund für die missliche Tabellensituation ist, wollen wir gegen Schönau damit anfangen den Huberberg wieder zu dem zu machen, was er mal war. Es wird auch eine nächste Saison geben und da wollen wir und wieder heimstark präsentieren.“ Die Kolbermoorer Verantwortlichen stelen bereits die Weichen für die neue Saison und es gibt es aus dem Kolbermoorer Lager schon die ersten positiven Nachrichten. Der neue Trainerstab steht schon fest und der Spielerkader nimmt auch langsam die gewünschte Form an. Als Coach kehrt der Aufstiegstrainer von 2007 zurück nach Kolbermoor. Manfred Thaler, der den SV-DJK von der Kreisklasse in die Bezirksliga führte, übernimmt ab der neuen Saison. Robert Straub dazu: „Manfred Thaler ist unser Wunschtrainer.“ An seiner Seite: Klaus Heidingsfelder.

Mit den Kolbermoorer Urgesteinen Tobias Hotter und Cesari Ratti, bleiben Identifikationsfiguren an Bord. Zudem haben wichtige Spieler wie Torwart Jeronimo Couto, Stefan Mück, Martin Fischer, Ömer Türk, Michael Bruckschlegl, Julian Boddeutsch, Christopher Schulz, Fatih Demirkiran, Sezer Sahintürk und Mittelfeldmotor Beki Salibasic zugesagt. Außerdem baut man auf die Nachwuchsspieler aus der eigenen A-Jugend, wie zum beispiel Nico Schustereder, Mike Schwenzer, Marinus Glas und Daniel Bartel. stü/ge/jr/sch

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