Halmstadt – Für die deutschen Tischtennisdamen um die beiden Kolbermoorer Bundesligaspielerinnen Sabine Winter und Kristin Lang war im Achtelfinale der Weltmeisterschaft im schwedischen Halmstadt Endstation.
Ausgerechnet gegen ihre neue Mannschaftskollegin Jia Liu mussten Sabine Winter und Co ihre Titelträume bei der WM im schwedischen Halmstadt begraben. In einem hochdramatischen Achtelfinalduell unterlag das deutsche Team knapp mit 2:3 gegen Österreich und schied aus. Was das DTTB-Quartett bis dahin aber bot, konnte sich durchaus sehen lassen. Dem 3:0 gegen Brasilien folgte ein 2:3 gegen Korea, wobei Sabine Winter besonders in ihrem zweiten Spiel gegen Suh Hyowon nicht gerade vom Glück verfolgt war. 2:0 führte sie bereits, musste sich dann aber im dritten Satz mit 10:12 geschlagen geben und unterlag letztlich im Entscheidungssatz. Im Spiel gegen Hong Kong, das 1:3 verloren wurde, durfte sich unter anderem Kristin Lang gegen W. Y. Minni Joo versuchen. Bei der Viersatzniederlage gewann sie den ersten Durchgang noch mit 11:7, sah sich dann aber einer Gegnerin gegenüber, die immer besser wurde. Das deutsche Team sorgte dann aber mit den 3:1 Siegen gegen Thailand – Sabine Winter musste sich hier Suthasini Sawettabut mit 1:3 geschlagen geben – und zuvor mit dem 3:0 Erfolg gegen Luxemburg – hier wehrte die Kolbermoorerin beim Stand von 7:10 gegen Sarah de Nutte drei Matchbälle ab und gewann mit 12:10 – dafür, dass es zu den besten zwölf Mannschaften auf der Welt zählt.
Dramatisches Ende
Im Achtelfinale sollte dann das schicksalshafte 2:3 gegen Österreich folgen, das das Aus bedeutete. Allerdings brauchte man sich nicht schämen, denn die Kontrahentinnen lieferten auf dem Weg in das Achtelfinale unter der Neu-Kolbermoorerin Jia Liu eine ebenso gute Vorstellung mit Siegen gegen die USA, die Ukraine und Ägypten (jeweils 3:0) sowie gegen Ungarn mit 3:1 ab. Einzig und allein gegen Japan unterlagen sie mit 0:3. Was den Achtelfinalkrimi betraf, verlor Sabine Winter zum Auftakt gegen Sofia Polkanova nach einer 2:0-Satzführung noch mit 2:3. Die Begegnung von Petrissa Solja gegen Jia Liu, die zum 1:1 führte, war mit einem 3:0-Erfolg die einzig klare Partie. Je ein Punkt auf deutscher und auf österreichischer Seite sorgten dafür, dass das Drehbuch mit der Begegnung zwischen Sabine Winter und Jia Liu ein dramatisches Ende finden sollte. Auch hier führte die 25-Jährige mit 2:0 Sätzen, kassierte aber den Ausgleich und verlor den Entscheidungssatz mit 5:11. eg