Im Kugelstoßen der Männer eroberte Robert Dippl vom TSV Wasserburg den klaren Sieg: Mit ausgezeichneten 16,61 Meter gewann der 34-jährige Soyener deutlich vor Martin Schneider von der LG Kreis Dachau mit 12,72 Meter (2.). Denkbar knapp schrammte der Reitmehringer Lukas Koller am Sieg im Diskuswurf-Finale der Männer vorbei. Bei seinem Comeback nach einem schweren Fahrrad-Unfall schleuderte der bärenstarke Athlet das Zwei-Kilogramm-Wurfgerät auf klangvolle 53,12 Meter. Am Ende verlor er hauchdünn mit einem Rückstand von 25 Zentimeter auf den bayerischen Meister Christian Zimmermann vom Kirchheimer SC mit 53,37 Meter (1.).
Die Mittelstreckenläufer vom TuS Bad Aibling dominierten das 1000-Meter-Rennen der männlichen Jugend U18. Der 16-jährige Maximilian Berger zeigte hier eine starke konditionelle Leistung auf dieser klassischen Distanz. Mit einer guten Taktik und seinen eisernen Spurt-Reserven sicherte er sich schließlich den überlegenen Sieg mit seiner neuen persönlichen Bestzeit von 2:40,47 Minuten. Dabei verwies er den deutschen Vize-Meister im Team-Crosslauf Luk Jäger vom TSV Penzberg auf den klaren zweiten Rang mit 2:41,63 Minuten (2.) und ist zugleich der aktuell schnellster regionaler Läufer aller Klassen auf diesem Streckenklassiker. Dritter wurde in der erlesenen Konkurrenz der Aiblinger Florian Frank mit 2:43,30 Minuten. Ferdinand Fischer vom TSV Bergen verbuchte den fünften Rang mit 2:51,10 Minuten vor dem Aiblinger Laurin Posselt (8./2:53,84 Min.).
Im 400-Meter-Lauf der Männer erzielte Michael Gremm vom TuS Bad Aibling eine neue persönliche Bestzeit mit 51,92 Sekunden – und dies nach über einem Jahr Wettkampfpause. In Germering erreichte der angehende Langhürden-Spezialist den vierten Platz und verfehlte nur um zwei Zehntelsekunden das begehrte Stockerl hinter dem siegreichen Mathias Brugger vom SSV Ulm mit 48,64 Sekunden (1.).
Der eigentliche M55-Senior Michael Pagels absolvierte im Trikot des TSV 1860 Rosenheim zwei Disziplinen in der Männer-Hauptklasse. Der Vierte der Hallen-Europameisterschaften landete im Dreisprung bei guten 10,90 Meter und belegte damit den zweiten Platz. Im Weitsprung wurde er Dritter mit 4,69 Meter und zählt hier ebenfalls zu den besten Athleten seiner Altersklasse im Bundesgebiet. Im Trikot des TSV Gräfelfing ging die Aiblinger Stabhochsprung-Spezialistin Noemi Rentz an den Start in Germering zu einem ersten Test.
Mit ihrer 4 x 100 Meter Staffel stürmte sie in der weiblichen Jugend U20 auf den zweiten Rang mit 51,74 Sekunden knapp hinter dem FC Aschheim mit 51,25 Sekunden (1.).
Knott auf Platz zwei
Beim 29. Frühjahrslauf in Dachau über zehn Kilometer überzeugte Elisabeth Knott vom PTSV Rosenheim mit dem zweiten Gesamtplatz im Felde der 61 gestarteten Frauen. Derzeit befindet sich die PTSV-Läuferin offensichtlich in einer bestechenden Verfassung und in Dachau spurtete sie auf der klassischen Distanz auf klangvolle 37:12 Minuten und überquerte zugleich im Gesamtklassement aller 247 Läufer auf dem 15. Rang das Ziel. Dabei musste sie sich in der Frauen-Wertung nur der vereinslosen Holländerin Sophie Hardy mit 34:49 Minuten (1.) geschlagen geben. Elisabeth Knott konnte sich bei diesem Rennen gleich zwei weitere Male mächtig freuen: Die 30-Jährige erzielte mit ihrer Leistung eine klare neue persönliche Bestzeit die sie um stolze 50 Sekunden nach unten geschraubt hatte. Noch oben drauf gewann sie in der Altersklasse der Frauen W30 vor Susanne Hafner von der TG Viktoria Augsburg mit 37:58 Minuten (2.). Weitere Ergebnisse. Meeting Germering: Weibliche Jugend U20: Weitsprung: 6. Noemi Rentz (Bad Aibling/TSV Gräfelfing) 4,82. stl