Au – Die Heimserie hat gehalten und der ASV Au hat einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Das 1:0 gestern in der Fußball-Bezirksliga Ost gegen den VfB Forstinning war der fünfte Sieg der Dirscherl-Truppe im sechsten Heimspiel des Jahres 2018. Damit kletterte der ASV Au erstmals seit dem Herbst vergangenen Jahres auf einen Nichtabstiegsplatz.
Von Beginn an versuchte Au, das Kommando zu übernehmen, lief die Gäste aggressiv an und stellte Forstinning damit immer wieder vor Probleme. So gab es einige Ballgewinne und gefährliche Momente für den ASV, der diese aber noch nicht nutzen konnte, weil es oftmals am letzten Ball haperte. So blieb letztlich eine Feldüberlegenheit, allerdings noch kein Ertrag.
Die zweite Hälfte verlief zunächst ähnlich, allerdings meldete sich diesmal auch der Gast aus Forstinning zu Wort. Gleich zweimal musste Au-Keeper Markus Stiglmeir sein ganzes Können aufbieten, um seine Mannschaft vor einem Rückstand zu bewahren. Mitte der zweiten Halbzeit war das, und Forstinning wurde nun auch etwas mutiger im Spiel nach vorne. Die entscheidende Aktion in diesem Spiel gelang dann aber wieder den Hausherren. Franz-Xaver Pelz eroberte im Mittelfeld den Ball, dann ging es schnell nach vorne – Thomas Riesenberger nahm den Lochpass auf, marschierte alleine auf den Forstinninger Schlussmann zu und ließ diesem keinerlei Abwehrmöglichkeit. Nach diesem Treffer stand Au etwas tiefer und ließ Forstinning kommen – hinten brannte allerdings nichts mehr an und Stiglmeirs Kasten blieb sauber. Auf der anderen Seite hingegen tat sich noch einmal etwas, denn Peter Niedermeier war frei durch und wurde von Forstinnings Philipp Röhrmoser umgerissen. Kein schlimmes Foul, aber eine Notbremse halt, weshalb der Gäste-Akteur dann auch die Rote Karte gezeigt bekam.
ASV Au: Stiglmeir, Müllauer, Gegenfurtner (ab 85. Schlemer), Bott, Josef Rauscher, Riesenberger (ab 87. Stahl), Niedermeier, Martin Rauscher, Sollinger, Pelz, Bachmeier (ab 73. Will).
Schiedsrichter: Krug (SB Versbach).
Zuschauer: 150.
Tor: 1:0 Riesenberger (78.).
Besonderheit: Rote Karte für Forstinnings Röhrmoser wegen einer Notbremse (89.).tn