Buchbach – Zum Saisonabschluss in der Fußball-Regionalliga Bayern reist der TSV Buchbach am heutigen Samstag nach Nürnberg und will bei der Zweitvertretung des Bundesliga-Aufsteigers um 14 Uhr mindestens einen Punkt entführen. „Wir haben im Anschluss unsere Abschlussfeier, klar dass wir da nicht mit leeren Händen heimkommen wollen“, sagt Trainer Anton Bobenstetter.
Nach dem 3:0-Erfolg gegen Burghausen können die Rot-Weißen die Reise ins Frankenland relativ entspannt angehen, ist doch der Klassenerhalt fixiert. Bobenstetter: „Wir sind in der ganzen Saison nicht auf einem Relegationsplatz gestanden, waren eigentlich immer im Plan, sind dann nach Ostern in ein schlechtes Fahrwasser gekommen, haben uns aber von diesem Sog nicht runterziehen lassen und haben mit einer Bravourleistung gegen Burghausen den Klassenerhalt geschafft. Nach dem Spiel in Nürnberg gehen wir dann in die wohl verdiente Pause und freuen uns schon jetzt auf die siebte Saison in der Regionalliga Bayern.“
Im letzten Saisonspiel kann Bobenstetter eine „gute Mannschaft“ aufbieten, von der Truppe, die den Sieg gegen Burghausen eingefahren hat, fehlt nur Markus Grübl, der sich, wie die ebenfalls verletzten Christian Brucia, Thomas Leberfinger und Merphi Kwatu, bereits in der Sommerpause befindet.
Dafür kehrt Hannes Maier, der zuletzt wegen einer Gelbsperre pausieren musste, zurück und bestreitet sein Abschiedsspiel bei den Rot-Weißen, ehe er in der nächsten Spielzeit wieder für den SV Erlbach die Stiefel schnürt.
Im Tor steht diesmal Egon Weber, der ja auch in der kommenden Saison wieder mit Daniel Maus um den Platz zwischen den Pfosten wetteifern wird. „Er hat sich diesen Einsatz auf jeden Fall verdient. Egon hat auf Anhieb bewiesen, dass er ein fertiger Regionalligaspieler ist. Er hat viele sehr gute Spiele in der Vorbereitung und im Pokal gemacht und hat bei seinen bisher sieben Einsätzen in der Regionalliga 13 Punkte geholt“, lobt Bobenstetter den ehemaligen Kastler.
Im Hinspiel gab es nach Treffern von Kwatu und Thomas Breu ein 2:2. „Mit einem ähnlichen Resultat könnten wir gut leben“, so Bobenstetter.mb