Basketball

Auf dem Vormarsch

von Redaktion

Rosenheimer SBR-Talent Jonas März in U15-Nationalkader berufen

Rosenheim – Jonas März ist 14 Jahre alt und gehört zu den besten Basketballern seines Jahrgangs. Er wirkt bescheiden, über seine Erfolge berichtet er stolz, aber zurückhaltend.

Im Alter von sieben Jahren begann März seine Karriere beim SV Schloßberg. „Mein Vater hat früher auch gespielt. Mir wurde der Ball sozusagen in die Wiege gelegt“, antwortet März auf die Frage, warum er mit dem Basketballspielen begonnen hat. Vom SV Schloßberg ging es zum SB/DJK Rosenheim. Zudem spielt er seit drei Jahren mit einer Doppellizenz für den FC Bayern München. Den Münchnern verhalf er zu zwei deutschen Meistertiteln.

Während die Saison in Rosenheim bereits vorbei ist, befindet sich der FC Bayern noch mittendrin. „Wir bereiten uns gerade auf das Halbfinale der deutschen Meisterschaft vor“, so März. Das Ziel ist klar: Der dritte Meistertitel soll her. Die Chancen stehen gut, so März. Auch wenn es für die Rosenheimer U18-Mannschaft keinen Titel gab, zeigte sich das SBR-Talent dennoch zufrieden: „Wir haben gut abgeschnitten, obwohl wir eine sehr junge Mannschaft hatten. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.“

Schule und zwei Mannschaften – Freizeit gibt es bei März selten, zu stören scheint das den 14-Jährigen nicht. Seine Erfolge motivieren ihn. „Außerdem wird er von seiner Schule, dem Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium, super unterstützt und für Turniere und Meisterschaften immer wieder freigestellt“, so Vater Chris März.

Zwar ist die Saison in Rosenheim schon beendet, ruhiger wird es für den 14-Jährigen aber trotzdem nicht. „Ich wurde in den U15-Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen“, sagt März strahlend. Sein bisher größter Erfolg. Vor zwei Jahren nahm er mit der Bayernauswahl an der Veranstaltung „Talente mit Perspektive“ teil und weckte dort das Interesse der Nationaltrainer. Wenn er sich also gegen seine Mitstreiter durchsetzt, hat er die Möglichkeit, sein Können auch international unter Beweis zustellen – beim diesjährigen Nordsee-Cup in Dänemark. „Für die Nationalmannschaft zu spielen, ist für mich eine große Ehre und der Beweis, dass sich die harte Arbeit auszahlt“, so März über seinen Erfolg. Seine Ziele für die Zukunft: „Ich möchte meinen Stand in der Nationalmannschaft festigen und nächstes Jahr wieder angreifen“.

Einen faden Beigeschmack gibt es jedoch: Die Strapazen der Saison gingen nicht spurlos an März vorbei. „Ich hatte mit Verletzungen zu kämpfen und habe mir zweimal die Bänder im Sprunggelenk gerissen“, sagt der 14-Jährige. Kurz denkt er nach. „Gerade nach solchen Rückschlägen ist es umso schöner, dass ich bei der Nationalmannschaft dabei bin“. hei

Artikel 1 von 11