Kiefersfelden – Zum wiederholten Male findet sich am Wochenende am Hödenauer See in Kiefersfelden die Weltelite der Wasserskifahrer zu ihrem Auftakt der Saison 2018 zusammen. „In den Jahren 2003 und 2004 haben wir den Auer-Bräu-Cup noch als reine Sprungevents ausgerichtet“, so Thomas Bauer, Vorstand des WSC Kiefersfelden-Rosenheim. „Seit 2005 führen wir den Traditionswettbewerb um den Auer- Bräu-Cup jährlich zu Beginn einer jeder Saison durch. In der Zwischenzeit nutzen nicht nur Jugendliche und deutsche Läufer die hervorragenden Bedingungen bei uns am Hödenauer See. Die Veranstaltung hat sich rumgesprochen und wird von vielen Topstars der Branche als Aufgalopp in die Saison genutzt. Dieses Jahr erwarten wir Top-Athleten aus mehreren Nationen“, sagt Bauer.
Nicht dabei sein kann einer der Leistungsträger des WSC Kiefersfelden-Rosenheim: Daniel Maltzahn. Er verletzte sich bei einem Trainingssturz schwer und kugelte sich die rechte Hüfte aus. Er wird noch diese Woche in der Uniklinik München operiert. Wann er wieder im Einsatz sein kann, steht noch in den Sternen. Der Sturz ist auf einen Materialfehler im Ski zurückzuführen.
Um ideale Bedingungen für die Starter zu schaffen, darf jeder Läufer jede der drei Disziplinen Slalom, Trickski und Springen zweimal durchführen. Das erhöht die Chance für ein gutes Ergebnis, mit dem man sich in den nationalen Kadern beweisen oder in den entsprechenden Europa- oder Weltranglisten positionieren kann.
Am Samstagmorgen starten die Damen bereits um 7.30 Uhr in den Slalomwettbewerb. Wer also die amtierende Weltrekordhalterin des WSCKR, Jana Wittenbrock, sehen will, muss sich früh an den kleinen See zwischen Kiefersfelden und Oberaudorf machen. Von 8 bis 9.30 Uhr findet dann die erste Runde des nicht weniger spektakulären Trickskifahrens statt. Läufe mit mehreren Salti und Drehungen gehören in der Zwischenzeit zum Standard eines guten Trickskifahrers.
Ab 9.30 bis etwa 13 Uhr machen sich dann die Slalomfahrer aller anderen Gruppen daran, dem heimischen Lokalmatador Simon Herrmann eins auszuwischen. Der „Herminator“, wie er von vielen genannt wird, wird alles daran tun, an seiner Heimanlage den nächsten seiner bereits unzähligen Siege zu feiern. Ab 13 Uhr geht es dann über in den Normalbetrieb und jeder Zuschauer kann sich auch mal selber auf das „wackelige“ Nass am Hödenauer See begeben.
Am Sonntag startet der internationale Auer-Bräu-Cup bereits um 8 Uhr mit der zweiten Runde des Trickskifahrens. Ab 9.30 Uhr sind die Weitenjäger auf dem Wasser, wenn es zur letzten Disziplin Springen geht.re