Blickpunkt Bezirksliga

von Redaktion

Die Saison in der Fußball-Bezirksliga Ost ist rum und die meisten Entscheidungen sind gefallen: Der Meister TSV Wasserburg stand schon länger fest, auch, dass der SV-DJK Kolbermoor und der TSV Ottobrunn in die Kreisliga absteigen müssen, war schon vor dem letzten Spieltag klar. In der Schlussrunde entschied sich dann noch, dass der SV Saaldorf in der Relegation vom Sprung in die Landesliga träumen darf, die SpVgg 1906 Haidhausen als dritte Mannschaft in die Kreisliga runter muss und der TSV Ebersberg sowie der TSV Dorfen in der Relegation um freie Plätze in der Bezirksliga kämpfen.

Der Saaldorfer 4:0-Erfolg über den TSV Ampfing hat alle Hoffnungen des SC Baldham-Vaterstetten und vom Kirchheimer SC auf die Aufstiegsrelegation zerstört. Dabei hatten beide Saaldorf-Verfolger ihre Pflicht erledigt: Kirchheim gewann beim Tabellenletzten Ottobrunn durch Tore von Bozhidar Iliev (74.) und Noel Pfeiffer (85.) mit 2:0, Baldham-Vaterstetten setzte sich beim VfB Forstinning mit 3:0 durch. Dabei trafen Roman Krumpholz (3.), Florian Lechner (45.) und Mansouri Alassani (74.) für die Gäste.

Im Tabellenkeller schafften in der letzten Runde der ASV Au (4:1-Heimsieg über Finsing), die SG Schönau (1:1-Remis gegen Waldkraiburg) und die SG Reichertsheim-Ramsau (5:2 vor heimischer Kulisse über Haidhausen) den Klassenerhalt. Weil der TSV Dorfen sein Heimspiel gegen den TSV Ebersberg mit 4:1 gewann, musste Haidhausen in den bitteren Abstiegsapfel beißen. Ebersberg verspielte den direkten Klassenerhalt, obwohl man in der elften Minute durch Alexander Robeis noch in Führung gegangen war – ein Unentschieden hätte den „Ebern“ bereits gereicht. Aber Timo Lorant (33.), Gerhard Thalmaier (49.) und Michael Friemer per Doppelpack (55. und 78.) drehten das Spiel zugunsten der Isenstädter.

Kleine Zahlenspiele aus der Bezirksliga Ost: Wasserburg als Meister hatte am Ende 14 Zähler Vorsprung auf Vize Saaldorf, mit 88 Toren hatten die Innstädter den besten Angriff, während Kolbermoor mit 74 Gegentoren die schwächste Defensive besaß – da spielte auch das 12:3 des Meisters gegen den Fixabsteiger in der letzten Runde eine gewichtige Rolle. Den Titel holte Wasserburg auch dank seiner Heimstärke, 43 von 45 Punkten holte die Leo-Haas-Truppe vor heimischer Kulisse. Beste Auswärtsmannschaft ist der SV Saaldorf, der 34 Zähler in der Fremde geholt hat, und damit sogar fünf Punkte mehr als Wasserburg. Dafür stellt der Meister den Torschützenkönig: Andrija Bosnjak hält bei 24 Toren, eines weniger hat Waldkraiburgs Razvan Rivis erzielt.

In der Bezirksliga Süd holte sich der 1. FC Garmisch-Partenkirchen den Titel mit acht Punkten Vorsprung auf den FC Anadolu Bayern aus München. Auch hier kommt der Goalgetter vom Meister: Srdan Ivkovic erzielte 31 Treffer. Ebenfalls acht Zähler voran lag in der Bezirksliga Nord Meister Eintracht Karlsfeld vor dem FC Moosinning. Bester Torschütze war Bilal Solanke vom SV Sulzemoos mit 28 Toren.tn

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