Wasserburg – Neuausrichtung, Spannung und einen wichtigen Auftrag zum Wohle des Sports in Wasserburg. Mit vielen Visionen und greifbaren Ideen möchte die neue Abteilungsleitung die gesamte Abteilung Basketball stärken und stabil nach vorne bringen. „Die drei Säulen unserer Abteilung mit Jugend, Amateurteams sowie den Profi-Damen werden wir als gleich wichtig betrachten, und jedem Gebiet gerecht werden“, heißt es von der neuen ersten Abteilungsleiterin, Regina Mittermair, die die Nachfolge von Gaby Brei angetreten hat. Als eine der ersten Amtshandlungen wurde Georg Eichler als neuer Trainer wieder verpflichtet.
„Es geht um alle Teams“
Voller Elan habe man bereits an einem neuen Konzept gearbeitet, das man mit viel Herzblut nun lebendig machen wolle, so Mittermair weiter und betont: „Es geht uns um alle Teams samt Betreuer. Basketball lebt nicht von Einzelkämpfern, sondern von Mannschaften, die zusammenhalten. Das wollen wir weiter stärken.“ Großes Augenmerk solle weiterhin auf die Jugend gelegt werden. „Unser Basketballnachwuchs ist der größte Schatz, den wir haben, hier gibt es natürlich den Auftrag, die Jugend sowohl sportlich als auch sozialkompetent zu stützen“, zeigt sich die „Neue“, die viele bislang in der Halle nur als Maskottchen „Leo Löwe“ wahrgenommen haben, euphorisch.
Neben den Herren sowie Damen im Breitensport und dem Jugendbereich gibt es auch wieder die Damen-Bundesligamannschaft. „Hier stellen wir alles auf den Kopf, ohne dabei bewährte und gut funktionierende Dinge zu streichen. Es wird alles etwas moderner und strukturierter“, erläutert Mittermair. „Wir sind schon ein bisschen erfolgsverwöhnt im Rückblick der Titel aus den vergangenen Jahren“, gibt sie zu. „Doch unser neues Konzept setzt hier eine klare Regel: Die Identifikation mit dem Sport, mit der Stadt und mit dem Umfeld der Fans und Partner.“
Um Stabilität und Professionalität zu zeigen und die Sozialkompetenz des Profi-Teams auszubauen, holt Mittermair den in Wasserburg bekannten Headcoach Georg Eichler wieder an den Inn. „Wir brauchen jemanden, der die Mentalität der Stadt kennt, der sportlich weiß, was wichtig ist, und der sich auf unser Konzept einlässt, auch wenn das Abstriche mit sich bringt oder neue Wege.“ Sie freue sich sehr, dass sich Eichler bereit erklärt, diese neue Struktur und den stabilen Werdegang der Profimannschaft mitauszubauen. „In den letzten Wochen haben wir unsere Fühler ausgestreckt und ausgekartelt, wie sich der Kader zusammensetzen soll. Dabei war für uns wichtig, dass wir einen Headcoach ins Boot nehmen, der sich traut, mit den neuen Gegebenheiten zu arbeiten und hier etwas mitzuentwickeln“, so Mittermair weiter. Eichler, zweifacher Doublegewinner, war bis Weihnachten der letzten Saison als Headcoach aktiv, wurde dann aber freigestellt. „Diese Rückkehr bedeutet für uns einen souveränen Neuanfang“, sagt die Abteilungsleiterin.
Gekürztes Budget
Noch könne man keine Namen nennen, doch es werde schon fleißig seit ein paar Wochen an der Kaderplanung gearbeitet, verrät Mittermair. Durch ein deutlich gekürztes Budget, das für den Profibereich zur Verfügung stehen wird, lebe man nicht auf großem Fuß. Der Kader der Bundesliga-Damen werde nationaler, in gewisser Weise sogar „Bayerischer“ und auch Lokalmatadoren sind ein wichtiger Bestandteil des neuen Teams.re