Rosenheim – Schluss mit der Zurückhaltung, jetzt geht es für die Fußballer des SB/DJK Rosenheim ans Eingemachte: Am morgigen Sonntag um 16 Uhr erfolgt in Moosach bei Grafing der Anpfiff zum Rückspiel der ersten Relegationsrunde in der Landesliga und die Sportbündler stehen nach dem 1:1 vom Donnerstag im Heimspiel schon ein bisschen mehr in der Pflicht, will man den Abstieg vermeiden.
Es ist sicherlich nicht so, dass der SBR mit dem Rücken zur Wand steht. Das Remis besagt halt, dass man auf alle Fälle in der Offensive zuschlagen muss. Ein Sieg oder ein Remis mit zwei Toren oder mehr muss her, um in die zweite Qualifikationsrunde einzuziehen. Moosach hingegen reicht schon ein 0:0. Dennoch dürfen die Chancen der Rosenheimer auf ein Weiterkommen weiterhin 50:50 stehen, auch wenn die Moosacher im Hinspiel die weitaus besseren Möglichkeiten vorzuweisen hatten.
Der SBR muss auf alle Fälle seine Zurückhaltung ablegen. Ein Abtasten gibt es nun nicht mehr. Geduldig sein ja, um Moosach keine Gelegenheiten für schnelle Angriffe über Alex Rojek zu geben, allerdings wird man die Hausherren (schwächstes Heimteam der Landesliga Südost) auch mehr unter Druck setzen müssen, als das im Heimspiel der Fall war. Nur wer etwas tut, kommt auch zu Chancen!
Bei den Sportbündlern werden bis auf den verhinderten Thomas Ofenmacher alle Spieler, die im Hinspiel im Aufgebot standen, mit dabei sein. Weiterhin verletzt fehlen Dominik Reichmacher und Michael Neumeier – der Ausfall der beiden Flügelspieler ist in diesem Falle bitter, denn deren Tempo könnte bei den Moosachern für Alarmstimmung sorgen. So müssen die Sportbündler anderweitig zurechtkommen. Bei Moosach ist der Einsatz von Spielgestalter Florian de Prato, der in Rosenheim verletzt ausschied, fraglich – es ist aber damit zu rechnen, dass er auflaufen kann.tn