Wittenbrock triumphiert

von Redaktion

Wasserski: Auerbräu-Cup am Hödenauer See ein voller Erfolg

Über strahlenden Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad konnten sich die Veranstalter des Auerbräu- Cups am Hödenauer See in Kiefersfelden freuen. Die zahlreichen internationalen und nationalen Fahrer boten Spitzenleistungen am laufenden Band.

Während Jana Wittenbrock den Slalom der Damen dominierte, konnten sich Christian Weiland und Simon Herrmann bei den Herren auf dem Podium platzieren.

Am frühen Samstagmorgen starteten erst einmal die zahlreichen Jugendklassen.

In der U15 zeigte sich die tolle Nachwuchsarbeit des WSC Kiefersfelden Rosenheim deutlich. Während die routinierte Cassandra Hannes mit zwei persönlichen Bestleistungen im Slalom und im Trickski ihre Klasse gewann, gab es bei den jugendlichen Männern U15 gleich einen Kiefersfeldener Dreifachsieg. Kay Strohmeyer vor Anuk Pilgram und Fynn Stromeyer lautete das Ergebnis auf dem Podium. Alle drei fuhren bei ihrem ersten internationalen Auftritt teilweise persönliche Bestleistung und lassen für die Zukunft des Vereins hoffen.

Der Oberaudorfer Felix Astner, der bereits an Jugendeuropameisterschaften teilgenommen hat, gewann die Klasse der U19 in der Kombination. Dabei stellte er mit einer Weite von 39,80 Metern im Springen eine neue persönliche Bestleistung auf und verbesserte sich gleich um mehrere Meter.

Beim Slalom der Senioren gab es einen souveränen Sieg des Senioreneuropameisters Thorsten Jelonnek. Michael Weiland fuhr auf Platz vier.

In der offenen Klasse gab es ein Wiedersehen mit dem letztjährigen Weltcupgesamtsieger Aviv Levy aus Israel. Von Anfang war klar, dass der Sieg in dieser Disziplin nur über den Slalomspezialisten aus Tel Aviv gehen wird. Der Ex-Weltmeister Alexander Graw verabschiedete sich bereits an der 13- Meter-Leine aus dem Titelrennen, während Christian Weiland und Simon Herrmann praktisch im Gleichgang souveräne und technisch saubere Läufe zeigten. So war es nicht verwunderlich, dass nur noch diese drei Läufer am Start der 10,25 Meter kurzen Leine zu sehen waren. Christian Weiland musste vorlegen. Er schaffte eine Boje. Simon Herrmann konnte dann mit drei Bojen kontern und setzte sich damit in Führung. Als Letzter am Start nutzte der routinierte Student Aviv die Gunst der Stunde und konnte Simon Herrmann um eine halbe Boje übertrumpfen. Somit war klar, dass Aviv Levy seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Herrmann und Weiland standen neben ihm auf dem Siegertreppchen.

Bei den Damen machten gleich zwei Weißrussinnen und die deutsche Jana Meier Druck auf die „Hausherrin“ Jana Wittenbrock. Während Katharina Kisialova und Jana Meier es bis zur 12-Meter-Leine schafften, musste die mehrmalige Weltmeisterin Julia Meier Gromyco bereits an der 13-Meter-Leine die Segel streichen. Weder Meier noch Kisialova konnten die 12- Meter-Leine erfolgreich absolvieren. Diese Chance ließ sich die amtierende Weltrekordhalterin vom Hödenauer See nicht nehmen. Sie durchfuhr sowohl die 12-Meter- als auch die 11-Meter-Leine praktisch fehlerlos und verfehlte den von ihr erzielten Seilbahnrekord in Kiefersfelden von zwei Bojen am 10,75- Meter-Seil nur hauchdünn um eine Boje. Damit verteidigte auch sie ihren Titel aus dem Vorjahr souverän. Die Gesamtwertung ging dagegen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren an Weißrussland. Katharina Kisialova und Andrey Papkou konnten sich jeweils als Sieger in die Ergebnislisten eintragen. re

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