Weitschiessen

Peter Rottmoser verteidigt zweiten Rang

von Redaktion

Beim nationalen Saisonabschluss der Weitenjäger, dem Max-Aicher-Cup-Finale, setzten sich auf der Weitenbahn des EC Freilassing-Hofham in allen vier Wertungsklassen ausnahmslos die Topfavoriten durch.

Freilassing – Außerdem gab es an der Spitze der MAC-Wertung ebenfalls keine Überraschungen. Lediglich die Junioren U23 sorgten noch etwas für Spannung. Nachdem Markus Schätzl vom SV Oberbergkirchen bereits im ersten Versuch den Stock auf die Siegweite von 119,81 Metern katapultierte, hätte der Welt- und Europameister die Gesamtwertung noch übernehmen können, wenn der MAC-Führende nur Vierter geworden wäre. Allerdings spielte Michael Späth nicht mit und setzte sich von Beginn an mit 112,80 hinter Schätzl auf den zweiten Platz. Diesen verteidigte er mit seiner im dritten Durchlauf erzielten Bestmarke von 117,28 souverän vor Max Vaitl (109,63) vom EC Außernzell. Somit krönte sich Michael Späth in der Saison 2017/2018 nicht nur zu Deutschlands bestem U19-Athlet, sondern auch zum beständigsten Junior auf nationaler Ebene. Nicht zu schlagen war Schätzl, wenn er bei den Herren auf Weitenjagd ging. Nur der Ausfall beim Allgäu-Cup verhinderte das Optimum, wobei ein ungeschlagener Kontostand von 180 trotzdem beeindruckt.

Beim letzten Saisonturnier musste sich Peter Rottmoser vom SV Schechen zwar seinem Nationalmannschaftskameraden Daniel Ulreich äußerst knapp mit 122,39: 122,21 geschlagen geben. In der Gesamtwertung verteidigte der Weltmeister von Waldkraiburg 2012 den zweiten Platz allerdings mit 146 gegenüber 138 Punkten vor Ulreich, der mittlerweile vom SSV Wildpoldsried zum SV Geisenried gewechselt ist. Nur zweimal musste sich der mit Abstand beste U16-Weitenjäger bei den acht MAC-Turnieren geschlagen geben. Bastian Simon vom SV Hagenhill ließ Alexander Späth (FC Altrandsberg) nur beim Kraftlackl in Unterneukirchen und der deutschen Meisterschaft in Oberbergkirchen den Vortritt. kam

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