Radsport

Sechste WM für Kolbermoorer

von Redaktion

Jan Brunn und Tochter Celina in Baku am Start

Baku – Wunderbar in die städtische Landschaft eingefasst, das Kaspische Meer auf der einen Seite, die Berge auf der anderen Seite, fügt sich die BMX-Strecke in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku ein. Zu Gast in der knapp Zwei-Millionen-Einwohner-Metropole fanden sich rund 1400 begeisterte BMX-Sportler ein, um die Weltmeisterschaft auszufahren.

Unter den 35 Nationen nahmen Frankreich, Holland und Australien einen Großteil der Teilnehmer ein. Unter den 20 deutschen Fahrer/-innen waren auch zwei Mitglieder vom Maloja-BMX- Team des SV-DJK Kolbermoor. Für Jan Brunn und seine Tochter Celina war die WM-Teilnahme ein unvergessliches, eindrucksvolles Erlebnis. „Von einer anspruchsvollen Strecke, über die Gastfreundlichkeit der Einwohner bis hin zur perfekt durchorganisierten Veranstaltung war es eine rundum gelungene Woche“, meinte Jan Brunn. Für ihn war es inzwischen die sechste Teilnahme an einer BMX-WM. Seine ersten WM-Rennerfahrungen machte er bereits fünf Jahre nach Beginn seiner BMX-Karriere 1988 in Mol (Belgien).

Seine elfjährige Tochter Celina kann stolz behaupten, nach Zolder (Belgien, 2013) und Rotterdam (Niederlande, 2014) an der dritten BMX-WM teilgenommen zu haben. Sie sammelte in ihrer sehr stark belegten Altersgruppe „Girls 12“ mit insgesamt 26 Starterinnen Rennerfahrungen in den Vorläufen mit den Plätzen sechs, fünf und sechs. Das Potenzial kann sie weiterhin auf Bundesebene einsetzen.

Jan Brunn ging in der Gruppe der Cruiser 45-49 an den Start. Mit insgesamt 28 Startern, davon neun Finalisten der vorhergegangenen Weltmeisterschaften, war es für ihn eine wahre Herausforderung. Trotz dreifachen Ausklickens der Pedale, errang er dennoch die Platzierungen drei, sechs und sechs in den Vorläufen und verfehlte nur knapp das Halbfinale.

In der männlichen Königsklasse „Elite“ stand Stefan Heil als erster Ersatzfahrer auf der Eingangsliste. Allerdings kam er nicht zum Zuge. Gewonnen hat hier der Franzose Sylvain André mit nur sechs Hundertstelsekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Joris Daudet. Einen Dreifach-Erfolg aus holländischer Sicht gab es in der weiblichen Elitegruppe. Die Schwestern Laura und Merel Schmulders belegten den ersten und zweiten Platz, Judy Bauuw wurde Dritte. Beste Deutsche wurde Jenny Rosenmüller aus Erlangen mit dem dritten Platz im Finale der „Girls 14“. Ihr männliches Pendant Pascal Brenzel aus dem schwäbischen Gomaringen belegte den fünften Platz im Finale der Altersgruppe „Boys 16“.cst

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