München – Viel Lärm um nichts: Regionalligist FC Pipinsried bleibt in der Affäre um angeblich nicht spielberechtigte Fußballer ungeschoren. Das Verbands-Sportgericht des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) stellte das Verfahren nun endgültig ein. Bis dahin war unter anderem ein Punktabzug für die neue Saison in der vierten Liga im Raum gestanden.
Zuletzt ging es noch um zwei Spieler, bei denen der Dorfklub aus dem Landkreis Dachau nicht lückenlos nachweisen konnte, dass sie Vereinsmitglied waren – was die Voraussetzung für die Spielberechtigung ist. Zeugen hätten in der mündlichen Verhandlung aber bestätigt, dass die beiden Mitgliedsanträge unterschrieben hatten, teilte der BFV mit.
Das Verfahren hätte beinahe die ganze Regionalliga-Relegation ins Wanken gebracht. Absteiger SV Seligenporten hatte den FCP nach dem letzten Spieltag angezeigt – in der Hoffnung, sich am grünen Tisch retten zu können. Der Hintergrund: Beim FC Pipinsried muss eigentlich die Mitgliederversammlung über jeden Beitritt eines neuen Mitglieds entscheiden. Doch das BFV-Sportgericht hatte sich bereits im Eilverfahren auf den Standpunkt gestellt, dass der Aufnahmeantrag reicht, um für den Verein spielen zu können.ah