Nürburgring – Diesmal ging es jedoch im Rahmen des dritten Rennwochenendes des GT4 Central European Cups auf die Grand-Prix-Variante des historischen Kurses in der Eifel. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Ilmari Korpivaara hieß es, wichtige Punkte zu sammeln und im Meisterschaftskampf zu bleiben.
Kollision im
ersten Lauf
Nach einer folgenschweren, unverschuldeten Berührung im ersten Rennen war an eine gute Endplatzierung – und wichtige Meisterschaftspunkte – nicht mehr zu denken. Korpivaara saß im ersten Stint hinter dem Steuer, als es zum Kontakt kam. Der Schaden ließ sich kurzfristig beheben. Als Mazatis ins Auto stieg, holte er alles aus dem KTM X-Bow, doch die Spur war zu stark verzogen, als dass er den großen Rückstand hätte aufholen können. „Ich habe alles gegeben, aber durch die Kollision war das Auto alles andere als leicht zu fahren“, erklärte der Bruckmühler.
Im zweiten Rennen dann der Befreiungsschlag: Mazatis ging von Startplatz vier ins Rennen und ebnete mit einer starken Leistung den Weg für Platz drei. Damit machten der Bruckmühler und sein Teamkollege verlorenen Boden auf die Meisterschaftsführenden wieder gut. Mazatis gelang damit am vierten Rennwochenende hintereinander der Sprung aufs Siegertreppchen.
Rang drei „maximale Schadensbegrenzung“
„Ich blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Wochenende zurück. Wir haben uns fest vorgenommen, Boden auf die Meisterschaftsführung gutzumachen, was uns leider nicht ganz gelungen ist. Nach den Problemen im ersten Rennen haben wir mit Platz drei im zweiten Lauf maximale Schadensbegrenzung betrieben. Aber das gehört zum Racing dazu“, so Mazatis.
Der Bruckmühler hatte zuletzt auch einen Gaststart in der VLN-Langstreckenmeisterschaft. „Wir haben den Sieg in der SP8T-Klasse eingefahren. Es war ein klasse Rennen. Als ich das Angebot vom Team Pixum Adrenalin Motorsport bekommen habe, musste ich einfach zuschlagen. Zum einen liebe ich es, Rennen auf der Nordschleife zu fahren, zum anderen war das für mich die perfekte Vorbereitung für die verbleibenden Rennen, die diese Saison noch anstehen. Ich habe mir das Cockpit mit Uwe Ebertz und Manuel Amweg geteilt. Dafür, dass ich mit dem BMW M4 GT4 vorher so gut wie keinerlei Erfahrung hatte, ist der Sieg noch wesentlich wertiger.“
Nun steht für den Reiter-Engineering-Piloten das vierte Rennwochenende des GT4 Central European Cups auf dem Slovakiaring (18. bis 19. August) auf dem Programm. Die Strecke nahe der slowakischen Hauptstadt Bratislava zählt zu einer der Paradestrecken von Mazatis.re