Fussball

Burghausen holt Mayer

von Redaktion

Der Ex-Rosenheimer hilft als Ersatzkeeper aus

Burghausen – Zweiter Spieltag, zweiter Sieg für den SV Wacker Burghausen? Nach dem 2:1-Auftakterfolg gegen den FC Ingolstadt II geht das Team zumindest mit gutem Selbstvertrauen in die erste Auswärtspartie heute um 18.30 Uhr beim FC Pipinsried, der bei der Saisonpremiere der Regionalliga Bayern in Nürnberg mit 1:5 beim kleinen Kleeblatt unter die Räder gekommen ist.

„Bis Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel in Fürth ausgeglichen, deutlich ist das Ergebnis erst in der Schlussphase geworden“, warnt Schellenberg davor, die Mannschaft um Spielertrainer Fabian Hürzeler zu unterschätzen. „Pipinsried ist auf vielen Positionen neu besetzt, da braucht es sicher eine gewisse Zeit, um sich zu finden. Aber von der Qualität der Einzelspieler ist das keine Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt.“ Mit 13 Abgängen und 14 Neuen war die Fluktuation im Dachauer Hinterland in der Tat groß, aber das ist in Pipinsried nicht ungewöhnlich.

Schellenberg wird heute größtenteils auf die Mannschaft setzen, die das Auftaktspiel gegen starke Ingolstädter gewonnen hat: „Von der Leistung her gibt es keinen Grund etwas zu verändern, vielleicht stellen wir aber aus taktischen Gründen etwas um.“ Der Wacker-Coach muss nur auf Manuel Omelanowsky verzichten, der wegen seiner Knöchelverletzung noch mal einen Spezialisten in München aufgesucht hat, ansonsten stehen alle Mann zur Verfügung. „Die Spieler, die während der Vorbereitung länger verletzt waren, haben jetzt wieder eine Trainingswoche mehr auf der Uhr und konnten so ihren Rückstand verkürzen“, sieht Schellenberg zusätzliche Alternativen.

Gesucht wird nach dem Abgang von Rafael Zbinden weiterhin ein zweiter Mann fürs Tor hinter Franco Flückiger, da ja der am Mittwoch verpflichtete Robert Mayer mehr als Backup gedacht ist, falls einer der beiden Keeper ausfallen sollte. „Jeder Keeper, der jetzt kommt, muss wissen, dass er sich bis zur Winterpause erst mal hinter Franco anstellen muss, erst dann werden die Karten neu gemischt. Es sei denn, Franco würde länger ausfallen oder wäre einige Spiele gesperrt. Dann kann es auf dieser Position schnellgehen“, so Schellenberg. Mayer (37) war jahrelang Stammkeeper bei 1860 Rosenheim und dort bis zum Sommer auch Co-Trainer.mb

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