Die 12. Etappe der Tour de France war lang, schwer und ein echter Tour-Klassiker. Es war ein Spektakel und mittendrin der Samerberger Marcus Burghardt. Eine besondere Herausforderung war Les Lacets de Montvernier (Bild oben) mit seinen 18 engen Kehren. „Heute hatte ich nicht die besten Beine, war oft auch zwischen den Gruppen alleine unterwegs (Bild), aber habe trotzdem immer weitergekämpft um wieder den Anschluss zu schaffen. Es waren drei Bergwertungen der höchsten Kategorie und 5000 Höhenmeter. Alpe d’Huez zum Abschluss der Etappe ist natürlich immer ein Highlight. 14 Kilometer nur Fans rechts und links – ich glaube, es gibt kein größeres Stadion. Da sind über 500 000 Leute. Da habe ich die Schmerzen, die ich hatte, fast vergessen“ sagte Marcus Burghardt gestern nach dem Rennen. Das Raublinger Team BORA – hansgrohe hat nach den Alpen immer noch alle acht Fahrer im Rennen. Fotos Bettiniphotos